Das Olympische Dorf von 1936

Zehn Kilometer westlich von Berlin wurde das Sportlerdorf für ca. 4.000 Athleten der XI. Olympischen Sommerspiele von 1936 errichtet. Unter Leitung des Architekten Werner March, der auch das Reichssportfeld und das Olympiastadion entwarf, entstand das Olympische Dorf in einer Bauzeit von nur zwei Jahren. Im Anschluss an das Sportereignis im August 1936 dienten die Gebäude als Kaserne eines Infanterielehrregiments der Wehrmacht, später als Lazarett. Nach dem 2. Weltkrieg nutzten Einheiten der sowjetischen Streitkräfte das Gelände.

Die DKB Stiftung steht für eine nachhaltige Entwicklung des Olympischen Dorfs von 1936. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen denkmalgerechte Landschaftspflege sowie Bausicherungs- und Verschönerungsarbeiten am historischen Bestand. Schwerpunkte bilden hier das imposante Speisehaus der Nationen im Bauhaus-Stil, das Hindenburghaus, die Turn- und die Schwimmhalle sowie der Sportplatz. Dazu führte die Stiftung von 2009 bis 2013 umfassende Sicherungen im Rahmen des Förderungsprogrammes „Substanzerhaltung und Restaurierung von unbeweglichen Kulturdenkmälern von nationaler Bedeutung durch.“

Außerdem ist es Anliegen der Stiftung, das Flächendenkmal in all seinen Facetten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, über die vielen interessanten historischen Details zu informieren und so die Anlage museal zu nutzen. 


Das Olympische Dorf, historische Bilder

 

Das Olympische Dorf heute