Sonderausstellung Libertas Schulze-Boysen und die Rote Kapelle

Sonderausstellung Libertas Schulze-Boysen und die Rote Kapelle

Die Sonderausstellung „Libertas Schulze-Boysen und die ‚Rote Kapelle‘ “ hat seit November 2004 ihren Platz in der Liebenberger Schlosskapelle und erinnert an die Kindheit und den politisch bewegten Lebensweg von Libertas Haas-Heye, einer Enkelin des Fürsten Philipp zu Eulenburg und Hertefeld.

Sie kam 1913 in Paris zur Welt und verbrachte ihre Kinderzeit in Liebenberg; sie besuchte Schulen in Berlin und in der Schweiz, blieb aber Liebenberg immer innig verbunden. Sie und ihr Ehemann Harro Schulze-Boysen gehörten zu den entschiedenen Gegnern des faschistischen Regimes. Am 22. Dezember 1942 wurden beide in Berlin hingerichtet. Ihre Leichen wurden nicht freigegeben, somit war eine Beisetzung in Liebenberg, wie Libertas sie sich gewünscht hatte, nie möglich. Der Raum, in dem 1936 ihre Trauung stattfand, wurde Libertas rund 60 Jahre später gewidmet.

Die Sonderausstellung dokumentiert mit umfangreichen Schriften den Widerstand Libertas Schulze-Boysen gegen den Nationalsozialismus.

Ort der Ausstellung:   Schloss & Gut Liebenberg, Schlosskapelle
Öffnungszeiten:            Ganzjährig
Eintrittspreise:              Der Eintritt ist frei.

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