Vision

Stifterin

1990 wurde die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit Hauptsitz in Berlin gegründet. Seit Beginn ist verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln – gegenüber den Mitarbeitenden, der Umwelt, der Gesellschaft und bei wirtschaftlichen Entscheidungen – zentraler Bestandteil des Unternehmens. So rief die Bank 2004 die DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement ins Leben. In dieser werden Aktivitäten und Projekte für eine langfristige Unterstützung des Gemeinwohls gebündelt, weiterentwickelt und in Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden umgesetzt. Schwerpunkte der Stiftungsarbeit sind die Förderung von Denkmalpflege, Kunst und Kultur sowie die Unterstützung von Bildungsprojekten.

Unsere Vision – Wir wandeln das Handeln

Nachhaltiges gesellschaftliches Engagement ist unser Ziel. Wir arbeiten an einem Miteinander, bei dem alle die gleichen Chancen haben und daran glauben, ihr Leben und die Gesellschaft verändern zu können. In dem alle genug Überblick haben, um vorausschauend handeln zu können. Und in dem alle Resilienz erworben haben – also das Vertrauen zu sich selbst und die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen. Um Impulse für Veränderungen in der Gesellschaft setzen zu können, braucht es ein klares Profil. In unserem Leitbildprozess, der uns 2017 beschäftigt hat, haben wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden und den mit uns kooperierenden Organisationen unsere Kernkompetenzen herausgearbeitet und bündeln diese zukünftig in vier Wirkungsfeldern. Am Ende unseres Leitbildprozesses steht da „Wir wandeln das Handeln“. Oft geht das nur langsam und in kleinen Schritten. Aber entscheidend ist nicht die Größe der Schritte, sondern die Richtung, in die sie gemacht werden.

Leitbild

Wenn unsere Kinder, Enkel- und Urenkelkinder in einer Gesellschaft leben sollen, die lebenswert und lebendig ist, die für alle Chancen offen hält und die mit dem Wissen ihrer Geschichte die Zukunft gestaltet, dann müssen wir heute etwas dafür tun. Dann müssen wir unser Handeln wandeln.

Wir müssen uns fragen: Was bedeutet es, wenn wir Fertigprodukte essen? Was bedeutet es, wenn Kinder in der Bildung oder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung sich selbst überlassen sind? Was bedeutet es, wenn eine Behinderung bei der Arbeitssuche und bei alltäglichen Dingen einschränkt? Was bedeutet es, ein Leben ohne Kreativität, ohne Kunst und Kultur leben zu müssen? Und was bedeutet es, wenn wir die Zeugnisse unserer Geschichte dem Verfall preisgeben?

Die Konsequenzen unseres Handelns bestimmen unsere Zukunft. Wir können unserer Handeln wandeln und unsere Gesellschaft positiv verändern. Wir können respektvoll und achtsam sein. Gegenüber unseren Mitmenschen. Gegenüber uns selbst. Gegenüber der Geschichte unserer Vorfahren. Und gegenüber der Natur, die alles umgibt.

Wir arbeiten an einem Miteinander, bei dem alle die gleichen Chancen haben und daran glauben, ihr Leben und die Gesellschaft verändern zu können. In dem alle genug Überblick haben, um vorausschauend handeln zu können. Und in dem alle Resilienz erworben haben – also das Vertrauen zu sich selbst und die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen.

Wenn jedem Menschen alles offen steht, lassen sich Situationen angemessen bewerten und gute Entscheidungen treffen – bei der Auswahl von Lebensmitteln, bei der Berufswahl, bei der Erziehung von Kindern, bei der Überprüfung etablierter Verhaltensweisen oder bei der Gestaltung eines glücklichen Lebens.

Unsere Projekte und Programme erzielen genau dort Wirkung. Unsere Mitarbeitenden, Gäste und Projektteilnehmenden tragen ihre eigenen Erkenntnisse in ihr Lebensumfeld. Langfristig können durch diese Erfahrungen positive Veränderungen in der Gesellschaft entstehen.

In der Stiftungsarbeit nennen wir das Wirkungsorientierung. Passend dazu haben wir vier Wirkungsfelder definiert, in denen wir Impulse für Veränderungen geben wollen. Auf den folgenden Seiten haben wir dargestellt, wie wir unsere vier Wirkungsfelder mit Leben füllen. Sie lernen einige unserer Projekte kennen. Und Projektteilnehmende erzählen Ihnen, was die gewonnenen Erkenntnisse für ihr Leben bedeuten.

Satzung

§ 1 Name, Rechtsform

1. Die Stiftung führt den Namen „DKB Stiftung für gesellschaftliches Engagement“.
2. Sie ist eine nicht rechtsfähige Stiftung in der Verwaltung der Deutschen Stiftungstreuhand AG – nachfolgend Stiftungsträgerin – in Fürth und wird von dieser im Rechts- und Geschäftsverkehr vertreten.

§2 Stiftungszweck

1. Zweck der Stiftung ist die Förderung

a)  von Kunst, Kultur und Denkmalpflege,
b)  von Wissenschaft und Forschung,
c)  von Bildung und Erziehung,
d)  des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes,
e)  des Sports,
f)  sozialer Belange im Bereich der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe und des Wohlfahrtswesens.

2. Die Stiftungszwecke werden insbesondere verwirklicht

a) im Bereich der Kunst, Kultur und Denkmalpflege durch

aa) die Förderung der Musik, der Literatur, der darstellenden und bildenden Kunst, beispielsweise durch finanzielle Förderung oder eigene Durchführung von Projekten und Maßnahmen wie Konzerten, Lesungen, Inszenierungen, Kunstausstellungen etc. sowie die Pflege und Erhaltung kultureller Werte wie Kunstsammlungen, künstlerischer Nachlässe, Bibliotheken und vergleichbarer Einrichtungen,
bb) die Erhaltung und Wiederherstellung von landesrechtlich anerkannten Bau- und Bodendenkmälern,

b)  im Bereich der Wissenschaft und Forschung durch Förderung wissenschaftlicher Veranstaltungen, Symposien, Tagungen und der Herausgabe wissenschaftlicher Arbeiten,
c)  im Bereich Bildung und Erziehung durch Vergabe von Stipendien, Beihilfen und ähnlicher Zuwendungen zur Förderung der Fort- und Ausbildung, insbesondere des Nachwuchses, sowie durch Förderung von Lehr- und Ausbildungseinrichtungen,
d)  im Bereich des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes durch die Förderung von Projekten und Maßnahmen steuerbegünstigter Körperschaften, die den Erhalt und die Wiederherstellung der natürlichen Lebensgrundlagen von Pflanzen, Tieren und Menschen zum Gegenstand haben,
e)  im Bereich des Sports durch die Förderung

aa) von steuerbegünstigten Körperschaften, die Spitzensportlerinnen und -sportler finanziell unterstützen,
bb) des Breitensports durch Unterstützung von steuerbegünstigten Körperschaften und Einrichtungen, die der körperlichen Ertüchtigung der Teilnehmenden dienen,

f) im Bereich sozialer Belange der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe sowie des Wohlfahrtswesens durch die Förderung von

aa) Ferienlagern für Kinder- und Jugendliche,
bb) Einrichtungen, welche der Begegnung und des sozialen Austausches von Kindern, Jugendlichen und Senioren dienen,
cc) Seniorenveranstaltungen, welche alten Menschen die Möglichkeit zur Teilnahme am Leben der Gemeinschaft erhalten und der Vereinsamung im Alter entgegenwirken sollen,
dd) Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, die Sorge für Personen übernehmen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes der unmittelbaren Hilfe in bestimmten Lebenssituationen bedürfen, wegen ihrer wirtschaftlichen Notlage der finanziellen Unterstützung bedürfen oder denen eine der vorstehend beschriebenen Notlagen droht.

3. Des Weiteren kann die Stiftung Mittel für die Verwirklichung der steuerbegünstigten Zwecke anderer steuerbegünstigter Körperschaften oder für die Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke von Körperschaften des öffentlichen Rechts beschaffen, ihre Arbeitskräfte anderen Personen, Unternehmen oder Einrichtungen für steuerbegünstigte Zwecke zur Verfügung stellen oder ihr gehörende Räume einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft zur Benutzung für deren steuerbegünstigte Zwecke überlassen.
4. Die aufgeführten Zwecke müssen nicht alle jeweils im gleichen Maße verwirklicht werden.
5. Die Förderung der genannten Satzungszwecke schließt die Verbreitung der Ergebnisse durch geeignete Öffentlichkeitsarbeit ein.
6. Die Stiftung kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben Hilfspersonen im Sinne des § 57 Abs. 1 Satz 2 AO bedienen, soweit sie die Aufgaben nicht selbst wahrnimmt.
7. Die Stiftung ist berechtigt, sich im Rahmen ihres Satzungszwecks an Gesellschaften zu beteiligen und andere Gesellschaften zu gründen. Ferner kann die Stiftung alle Nebengeschäfte betreiben, die der Förderung des Satzungszwecks dienlich sind.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
2. Die Stiftung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
4. Es dürfen keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Berlin, Stand: 02.08.2005

Wie wir arbeiten

Stiftungsprojekte zu entwickeln, ist ein verantwortungsvoller Prozess. Schließlich wollen wir mit den Mitteln, die Stifterin, Spenderinnen und Spenderin unsere Hände geben, Wirkung erzielen. Wir wollen etwas verändern – und das nachhaltig. Dabei haben wir nicht nur unsere Projekt-Teilnehmenden im Blick. Vielmehr achten wir darauf, dass sie ihre Erlebnisse und Erfahrungen in ihrem Umfeld einbringen und so den Wandel weitertragen. Deshalb ist es so wichtig, genau die richtige Zielgruppe einzugrenzen und bei ihr mit passenden Maßnahmen Wandel in Gang zu setzen.

Am Anfang steht immer ein gesellschaftliches Problem, auf das wir aufmerksam werden. Wir fragen uns, wie wir darauf reagieren können und prüfen, welche passenden Ressourcen und Kompetenzen in unseren Liegenschaften und Unternehmen, bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Partnerinnen und Partnern bestehen. Daraus lassen sich Leistungenableiten, die wir innerhalb eines Projektes nutzen können

Sind alle notwendigen Leistungen vorhanden, grenzen wir die Zielgruppe ein, die wir für dieses Projekt gewinnen können. Dabei achten wir besonders darauf, dass wir regionale Bezüge herstellen können. Bei Projekten mit Kindern versuchen wir zum Beispiel, Schulen einzubinden, die rings um unsere Liegenschaften bestehen. Wir legen schließlich fest, welche Wirkung und welche Verhaltensänderung wir in unserer Zielgruppe erreichen wollen. Und fragen uns, wie wir sie dazu motivieren können, ihr Verhalten zu ändern und die positiven Erfahrungen weiterzutragen. Zu guter Letzt legen wir Methoden fest, mit denen wir die Wirkung im Anschluss überprüfen können.

Wenn all diese Informationen bestehen, entscheiden wir uns innerhalb der Stiftung, ob wir ein Projekt umsetzen. Dabei achten wir darauf, mit unseren eigenen Mitteln viel zu erreichen. Dazu zählt auch, ob das Erreichte nachhaltig wirkt, ob die Wirkung auch über das Projekt hinaus anhält, ob sie sich zum Weitertragen und Übertragen eignet.

Uns ist wichtig, dass wir im Alltag unserer Zielgruppen anknüpfen, damit wir sie ohne zusätzlichen Aufwand erreichen können. Wir überprüfen, ob ein Projekt unserem Vorbildcharakter gerecht wird. Inklusion ist da eines der größten Themen. Wir denken unser Handeln inklusiv und sind mit unseren Inklusionsunternehmen das beste Beispiel. Mit unseren Konzeptionen wollen wir Ideen- und Impulsgeber sein – also neues zeigen und anstoßen.