»Das Atelier«

Wirkungsfeld

»Das Atelier«

Kunstwerke – Spiegel der Gesellschaft und wichtige Zeitzeugen für zukünftige 
Generationen. Um die Werke zu verstehen, ist die Auseinandersetzung mit ihren 
Künstlerinnen und Künstlern und deren Lebensumständen notwendig. Im besonderen Maß trifft dies 
auf junge Kunstschaffende in der Wendezeit zu, die trotz ihrer Glücksgefühle mit ihrer 
neuen Nationalität haderten und ihre Identität neu finden mussten.

2017 ist eine Ausstellung gelungen, die nicht mehr ausschließlich die Herkunft der Kunstschaffenden thematisiert. In „Das Atelier“ wird ihr Schaffensprozess im Atelier erlebbar. Die Künstlerinnen und Künstler geben intime Einblicke in ihren Werkraum, in dem sie schaffen und verwerfen – losgelöst von äußeren Reizen und doch von ihnen geprägt. Unterschiedlicher könnten die Ateliergegebenheiten kaum sein. Denn natürlich überträgt sich die Persönlichkeit der Kunstschaffenden auf den Werkraum. Wandel, Aufbruch und Unsicherheit – all das wird in ihrer Kunst sichtbar. Mehr als 850 Werke umfasst unsere Kunstsammlung. 14 junge Künstlerinnen und Künstler aus der ehemaligen DDR, die während des Umbruchs gerade ihre Ausbildung an renommierten Kunsthochschulen beendeten, fanden sich plötzlich in einer neuen politischen Situation wieder. Ihr Glück: Durch die langfristige Förderung der DKB konnten sie ihren künstlerischen Ausdruck frei entwickeln. Ihre Arbeiten bereicherten zunächst die DKB-Niederlassungen. 2008 übergab das Bankhaus uns die Sammlung. Aktuell arbeiten wir daran, die umfangreiche Sammlung in einen bundesweiten Kontext einzuordnen und der Öffentlichkeit in verschiedenen Ausstellungen zugänglich zu machen. Ein erster Schritt gelang 2016 in der Rostocker Kunsthalle. Die Diskussion um Kunstwerke der jüngsten Vergangenheit in deutschen Museen hatte da noch gar nicht begonnen. Ein gutes Jahr später ist sie in vollem Gange und gibt der Stiftungsstrategie Recht, die Sammlung weiter aufzuarbeiten.

Impressionen

Weitere

Projekte

Freundeskreise im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Wer war im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv und wie haben Menschen sich gegen das NS-Regime gewehrt? Wer war die Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ und was hat sie mit Schloss & Gut Liebenberg zu tun? Was kann für uns heute am Widerstand gegen den Nationalsozialismus interessant sein?

Diesen Fragen kann im Rahmen dieser Bildungsveranstaltung nachgegangen werden. Im Zentrum steht ein Seminartag auf Schloss & Gut Liebenberg. Am Heimatort von Libertas Schulze -Boysen trafen sich Mitglieder des Widerstandsnetzwerkes  „Rote Kapelle“ während des Nationalsozialismus. Ein weiterer Bestandteil des Programms ist ein Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin.

Ziele - lokale Bezüge zur Widerstandsgeschichte entdecken - Vergangenes selbst erarbeiten und darstellen - Bezüge zur heutigen Lebenswelt herstellen Konzept modularer Aufbau, 1 bis 3 Tage Das Seminar eröffnet die Möglichkeit, sich mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und die Vielfalt des Widerstandsnetzwerkes „Rote Kapelle“ kennenzulernen. Es richtet sich an Jugendliche von der 9. – 12. Klasse. Das Seminar wird geleitet von Mitarbeiter/-innen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. DREITÄGIGE SEMINARVARIANTE 1. Tag – Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin Beschäftigung mit der Vielfalt und Breite des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Angeleitete Ausstellungserkundung in der Dauerausstellung mit anschließender Präsentation. 2. Tag – Auf den Spuren der „Roten Kapelle“: Recherchen auf Schloss & Gut Liebenberg In Arbeitsgruppen erkunden die Schüler /-innen in Liebenberg die Geschichte von Mitgliedern der „Roten Kapelle“. Präsentation und Diskussion der Rechercheergebnisse. Seminarausklang am See. 3. Tag – Was hat das mit uns zu tun? Auswertung und Bezüge zur Gegenwart Seminarauswertung in der Schule der Teilnehmer/-innen und Ausblick: Welche Bedeutung kann die Beschäftigung mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus für uns haben? Welche Gegenwartsbezüge lassen sich herstellen und was sind Herausforderungen für uns heute? Das Seminarangebot kann auch als eintägiges Format auf Schloss & Gut Liebenberg durchgeführt werden. Anmeldungen sind zu Wunschterminen möglich. Anmeldung & weitere Informationen unter thomas.steller@dkb-stiftung.de oder per Telefon 033094 700 256
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Ausstellung „Mecklenburgische und brandenburgische Künstler aus der DKB Kunstförderung“

Vom 31.10. – 09.11.2018 stellt die DKB STIFTUNG, in der Vertretung der Länder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Kunstwerke aus ihrer Fördertätigkeit aus. Über zehn Jahre hinweg unterstützte die DKB vierzehn Künstler aus der Umgebung ihrer Unternehmensstandorte. Durch die langjährige Begleitung der künstlerischen Entwicklungen kann die DKB STIFTUNG nun auf ein Werkkonvolut blicken, in welchem sich die stilistischen und biografischen Wege der Künstlerinnen und Künstler in einzigartiger Dichte und Komplexität abzeichnen. Die Ausstellung gibt dem Besucher Einblicke in verschiedene künstlerische Positionen von fünf der geförderten Künstler aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die Ausstellung kann kostenfrei in der Vertretung des Landes Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, In den Ministergärten 3, 10117 Berlin besucht werden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 18.00 und Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr.  
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Vom Baum ins Glas – Wie macht man Apfelsaft?

Jetzt am Ende des Sommers weichen die grünen Blätter der Bäume einem bunten Mix aus Gelb- und Orangetönen. Der Herbst beginnt und die Apfelbäume tragen reichlich reife Früchte. Es ist Erntezeit auf unseren Streuobstwiesen am Seehaus über der Großen Lanke. Aber wie geht es nach der Ernte weiter? Wie wird aus den ungespritzten, naturbelassenen Äpfeln von der Streuobstwiese frisch gepresster Apfelsaft? Bei der erlebnisorientierten Mitmachaktion „Vom Baum ins Glas“ der DKB STIFTUNG konnten die Schülerinnen und Schüler einer vierten Klasse der Libertasschule im Löwenberger Land genau das herausfinden. Neben der Vermittlung von zusammenhängendem Wissen rund um das Thema traditioneller ökologischer Obstanbau, der Verarbeitung und Saftgewinnung am Beispiel des Apfels, war auch Handarbeit wie zu Omas und Opas Zeiten gefragt. Dabei konnten die Kinder alle Schritte der Saftherstellung selbst tun. Vom Sammeln und Pflücken der Äpfel über das Zerkleinern und Pressen bis hin zum Probieren des frisch gepressten Saftes. Die Gärtnerin von Schloss & Gut Liebenberg Jana Setzkorn vermittelte den Kindern anschaulich die Arbeiten die eine Obstbäuerin rund um den Apfelbaum im Jahr zu erledigen hat und wie der Apfel von der Blüte zur Reife gelangt. Der ehrenamtlich Tätige Rainer Gödde von der Obstbau-Siedlung in Eden hatte dazu extra seine Saftpresse mitgebracht und erklärte den Kindern wie sie funktioniert. Danach kamen die Äpfel in das Mahlwerk, dass von den Schülerinnen und Schülern abwechselnd per Hand angetrieben wurde. Ganz schön anstrengend, wie sie schnell feststellten. Die zerkleinerten Äpfel wurden anschließend in eine Presse geschüttet, die auch wieder mit Muskelkraft betrieben werden musste. Und dann endlich nach und nach tropfte der erste frische Apfelsaft aus der Presse. Die Kinder durften gleich ihre Becher unter den Abflussschnabel halten und den erntefrischen Saft verkosten. Dieses Bildungsprogramm der DKB STIFTUNG ergänzt den Unterricht für Grundschüler gut, da der praktische Umgang mit Lebensmitteln im Mittelpunkt steht und die Kinder lernen Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen und bewusst zu genießen. Damit werden Kindern individuelle Verständnis- und Gestaltungshorizonte eröffnet, positive Impulse für den Ernährungsalltag gegeben und kognitive, soziale und feinmotorische Lernmöglichkeiten im Umgang mit Nahrungsmitteln geschaffen. Sind Sie an ähnlichen Aktionen interessiert oder haben Sie ein Idee? Schreiben Sie uns eine E-Mail an thomas.steller@dkb-stiftung.de
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„Five Little Pieces for Peace“

Zwei Friedensforscher aus dem Universum machen sich auf den Weg, wieder einmal die Erde zu besuchen und sich ein Bild von den Fortschritten zum Frieden auf der Erde zu machen. Eine heikle Mission. Glücklich entdecken sie in der Begegnung mit einem Mädchen, Viola, dass Frieden trotz aller Widerstände auf der Erde weiter wächst. Getragen wird die Friedenskreis-Idee durch Kreativität, Begeisterung und dem tiefen Bedürfnis, verletzende Strukturen zu überwinden, so dass sich ein freudiges Leben für jeden Einzelnen und für die Gemeinschaft entfalten kann. Das Spiel ist heiter und tief berührend mit viel Musik und Bewegung. Ein Stück, das Mut und Freude auslöst, den Frieden zu verwirklichen! Anstelle auf abstrakte Theorie und Moral fokussiert das Präventionstheater EUKITEA auf kreative Handlungsansätze zur “Friedensgestaltung im alltäglichen Umfeld” mit praktischen Werkzeugen und Tipps, die für die jungen Menschen sowohl gut annehmbar, als auch unmittelbar anwendbar sind. Wirksam getragen werden diese, durch die Kraft des Storytelling im Theater, eingebettet in spannende Handlungen, in der neben der Tiefe der Thematik auch Heiterkeit und Komik ihren Platz haben. Kein moralischer Zeigefinger wird zu finden sein, wohl aber der Mut zu einer eindeutigen Haltung und zu klaren Botschaften, die den Frieden ermöglichen. Das Theaterstück ist Bestandteil unseres Themenherbstes. Anlässlich des 100. Jahrestages des Endes des ersten Weltkriegs am 11. November und den aktuellen Konfliktlagen in Deutschland und der Welt beschäftigen wir uns in den Veranstaltungen des Themenherbstes mit den Fragen, welche Möglichkeiten es für den Umgang mit kriegerischen Auseinandersetzungen gibt und was perspektivisch für einen Neuanfang und den Frieden danach benötigt wird. Die DKB STIFTUNG verlost 3 x 1 Aufführung des Stücks an Schulklassen. Empfohlen wird das Theaterstück für die Klassen 5. - 7. Bis zum 09.11.2018 können Schulen im gesamten Bundesgebiet an der Verlosung teilnehmen. An welche Schule soll „Five Little Pieces For Peace“ kommen? Schreiben Sie eine E-Mail an: thomas.steller@dkb-stiftung.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Auslosung findet am 11.11.2018 statt und verläuft nach dem Zufallsprinzip unter allen Teilnehmenden. Die Gewinner werden anschließend schriftlich benachrichtigt. Alle erhobenen Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Gewinnspiels und nicht anderweitig genutzt. Die Teilnehmenden haben jederzeit das Recht auf Auskunft über ihre Daten, deren Korrektur oder Löschung. Weitere Informationen zum Themenherbst finden Sie hier. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.  
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