Der Vergangenheit eine Zukunft geben

Wirkungsfeld

Der Vergangenheit eine Zukunft geben

Digitalisierung der Liebenberger Kirchturmuhr und des Geläuts

Digitale Technologien haben in viele Lebensbereiche Einzug gehalten und die damit verbundenen Umbrüche machen auch vor der Bewahrung und Pflege des kulturellen Erbes, eine unserer Kernaufgaben als DKB STIFTUNG, nicht halt. Die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert ist das älteste Bauwerk Liebenbergs. Sie war wahrscheinlich eines der ersten dauerhaften Gebäude der Siedlung. Die bei der Urbarmachung der Umgebung gefundenen Steine dienten als Baumaterial. Ihr neogotischer Turm, den der Gutsherr Philipp Graf zu Eulenburg nach einem Brand Ende des 19. Jahrhunderts neu erbauen ließ, prägt auch heute noch den Schlosshof. Der Großuhrenmacher Richter aus Berlin verbaute darin 1894 eine Turmuhr mit zwei Glocken. Die kleinere der beiden Glocken wurde im Zuge der Aufgabe des Kirchengebäudes 1985, zusammen mit der Orgel, dem Altar mit Bild, der Kanzel, dem Gestühl und anderem beweglichen Inventar, an andere Kirchengemeinden verkauft bzw. übergeben und befindet heute sich in einer Kirche in Neuholland. Größere Maßnahmen zum Erhalt des denkmalsgeschützten Kirchengebäudes wurden erst 1992/1993 ergriffen. Eine erste Restaurierung der Turmuhr nach alten Vorlagen erfolgte 1993. Nun, 25 Jahre nach der Restaurierung wird die Uhr mit der Umstellung auf den elektronischen Antrieb, für die dauerhafte Nutzung zukunftsfähig gemacht. Die Pflege einer Turmuhr, wie die der Liebenberger Kirche, ist aufwendig und schwierig. Besondere Aufmerksamkeit ist vor allem bei der Wartung der Schlagwerke mit den Seilzügen geboten, da diese überdehnen, irgendwann reißen können. Um den Aufwand für die Bedienung und Pflege deutlich zu reduzieren, ohne das historische Uhrwerk zu verändern, werden wir ab Juli 2018 in Kooperation mit der Gemeinde Falkental, die Turmuhr und das Schlagwerk auf einen elektrischen Antrieb umstellen. Die Uhr wird dann über einen Funkempfänger zu steuern sein. Maßnahmen: Die Uhr und das Schlagwerk werden mit einem Elektromotor und einer elektronischen Uhrsteuerung ausgestattet. Das Schlagwerk wird dann halbstündlich und zur vollen Stunde schlagen. Die Glocke erhält ebenfalls eine elektronische Steuerung sowie einen linearem Antrieb. Durch diesen linearen Antrieb werden sich der Wartungsaufwand, die Körperschallausbildung und die Bauwerksbelastungen erheblich reduzieren. Die Umsetzung der Maßnahmen findet im Zeitraum Juli bis Dezember 2018 statt.  

Impressionen

Weitere

Projekte

Freundeskreise im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Wer war im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv und wie haben Menschen sich gegen das NS-Regime gewehrt? Wer war die Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ und was hat sie mit Schloss & Gut Liebenberg zu tun? Was kann für uns heute am Widerstand gegen den Nationalsozialismus interessant sein?

Diesen Fragen kann im Rahmen dieser Bildungsveranstaltung nachgegangen werden. Im Zentrum steht ein Seminartag auf Schloss & Gut Liebenberg. Am Heimatort von Libertas Schulze -Boysen trafen sich Mitglieder des Widerstandsnetzwerkes  „Rote Kapelle“ während des Nationalsozialismus. Ein weiterer Bestandteil des Programms ist ein Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin.

Ziele - lokale Bezüge zur Widerstandsgeschichte entdecken - Vergangenes selbst erarbeiten und darstellen - Bezüge zur heutigen Lebenswelt herstellen Konzept modularer Aufbau, 1 bis 3 Tage Das Seminar eröffnet die Möglichkeit, sich mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und die Vielfalt des Widerstandsnetzwerkes „Rote Kapelle“ kennenzulernen. Es richtet sich an Jugendliche von der 9. – 12. Klasse. Das Seminar wird geleitet von Mitarbeiter/-innen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. DREITÄGIGE SEMINARVARIANTE 1. Tag – Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin Beschäftigung mit der Vielfalt und Breite des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Angeleitete Ausstellungserkundung in der Dauerausstellung mit anschließender Präsentation. 2. Tag – Auf den Spuren der „Roten Kapelle“: Recherchen auf Schloss & Gut Liebenberg In Arbeitsgruppen erkunden die Schüler /-innen in Liebenberg die Geschichte von Mitgliedern der „Roten Kapelle“. Präsentation und Diskussion der Rechercheergebnisse. Seminarausklang am See. 3. Tag – Was hat das mit uns zu tun? Auswertung und Bezüge zur Gegenwart Seminarauswertung in der Schule der Teilnehmer/-innen und Ausblick: Welche Bedeutung kann die Beschäftigung mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus für uns haben? Welche Gegenwartsbezüge lassen sich herstellen und was sind Herausforderungen für uns heute? Das Seminarangebot kann auch als eintägiges Format auf Schloss & Gut Liebenberg durchgeführt werden. Anmeldungen sind zu Wunschterminen möglich. Anmeldung & weitere Informationen unter thomas.steller@dkb-stiftung.de oder per Telefon 033094 700 256
Zum Projekt ·

Ausstellung „Mecklenburgische und brandenburgische Künstler aus der DKB Kunstförderung“

Vom 31.10. – 09.11.2018 stellt die DKB STIFTUNG, in der Vertretung der Länder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Kunstwerke aus ihrer Fördertätigkeit aus. Über zehn Jahre hinweg unterstützte die DKB vierzehn Künstler aus der Umgebung ihrer Unternehmensstandorte. Durch die langjährige Begleitung der künstlerischen Entwicklungen kann die DKB STIFTUNG nun auf ein Werkkonvolut blicken, in welchem sich die stilistischen und biografischen Wege der Künstlerinnen und Künstler in einzigartiger Dichte und Komplexität abzeichnen. Die Ausstellung gibt dem Besucher Einblicke in verschiedene künstlerische Positionen von fünf der geförderten Künstler aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die Ausstellung kann kostenfrei in der Vertretung des Landes Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, In den Ministergärten 3, 10117 Berlin besucht werden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 18.00 und Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr.  
Zum Projekt ·

Vom Baum ins Glas – Wie macht man Apfelsaft?

Jetzt am Ende des Sommers weichen die grünen Blätter der Bäume einem bunten Mix aus Gelb- und Orangetönen. Der Herbst beginnt und die Apfelbäume tragen reichlich reife Früchte. Es ist Erntezeit auf unseren Streuobstwiesen am Seehaus über der Großen Lanke. Aber wie geht es nach der Ernte weiter? Wie wird aus den ungespritzten, naturbelassenen Äpfeln von der Streuobstwiese frisch gepresster Apfelsaft? Bei der erlebnisorientierten Mitmachaktion „Vom Baum ins Glas“ der DKB STIFTUNG konnten die Schülerinnen und Schüler einer vierten Klasse der Libertasschule im Löwenberger Land genau das herausfinden. Neben der Vermittlung von zusammenhängendem Wissen rund um das Thema traditioneller ökologischer Obstanbau, der Verarbeitung und Saftgewinnung am Beispiel des Apfels, war auch Handarbeit wie zu Omas und Opas Zeiten gefragt. Dabei konnten die Kinder alle Schritte der Saftherstellung selbst tun. Vom Sammeln und Pflücken der Äpfel über das Zerkleinern und Pressen bis hin zum Probieren des frisch gepressten Saftes. Die Gärtnerin von Schloss & Gut Liebenberg Jana Setzkorn vermittelte den Kindern anschaulich die Arbeiten die eine Obstbäuerin rund um den Apfelbaum im Jahr zu erledigen hat und wie der Apfel von der Blüte zur Reife gelangt. Der ehrenamtlich Tätige Rainer Gödde von der Obstbau-Siedlung in Eden hatte dazu extra seine Saftpresse mitgebracht und erklärte den Kindern wie sie funktioniert. Danach kamen die Äpfel in das Mahlwerk, dass von den Schülerinnen und Schülern abwechselnd per Hand angetrieben wurde. Ganz schön anstrengend, wie sie schnell feststellten. Die zerkleinerten Äpfel wurden anschließend in eine Presse geschüttet, die auch wieder mit Muskelkraft betrieben werden musste. Und dann endlich nach und nach tropfte der erste frische Apfelsaft aus der Presse. Die Kinder durften gleich ihre Becher unter den Abflussschnabel halten und den erntefrischen Saft verkosten. Dieses Bildungsprogramm der DKB STIFTUNG ergänzt den Unterricht für Grundschüler gut, da der praktische Umgang mit Lebensmitteln im Mittelpunkt steht und die Kinder lernen Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen und bewusst zu genießen. Damit werden Kindern individuelle Verständnis- und Gestaltungshorizonte eröffnet, positive Impulse für den Ernährungsalltag gegeben und kognitive, soziale und feinmotorische Lernmöglichkeiten im Umgang mit Nahrungsmitteln geschaffen. Sind Sie an ähnlichen Aktionen interessiert oder haben Sie ein Idee? Schreiben Sie uns eine E-Mail an thomas.steller@dkb-stiftung.de
Zum Projekt ·

„Five Little Pieces for Peace“

Zwei Friedensforscher aus dem Universum machen sich auf den Weg, wieder einmal die Erde zu besuchen und sich ein Bild von den Fortschritten zum Frieden auf der Erde zu machen. Eine heikle Mission. Glücklich entdecken sie in der Begegnung mit einem Mädchen, Viola, dass Frieden trotz aller Widerstände auf der Erde weiter wächst. Getragen wird die Friedenskreis-Idee durch Kreativität, Begeisterung und dem tiefen Bedürfnis, verletzende Strukturen zu überwinden, so dass sich ein freudiges Leben für jeden Einzelnen und für die Gemeinschaft entfalten kann. Das Spiel ist heiter und tief berührend mit viel Musik und Bewegung. Ein Stück, das Mut und Freude auslöst, den Frieden zu verwirklichen! Anstelle auf abstrakte Theorie und Moral fokussiert das Präventionstheater EUKITEA auf kreative Handlungsansätze zur “Friedensgestaltung im alltäglichen Umfeld” mit praktischen Werkzeugen und Tipps, die für die jungen Menschen sowohl gut annehmbar, als auch unmittelbar anwendbar sind. Wirksam getragen werden diese, durch die Kraft des Storytelling im Theater, eingebettet in spannende Handlungen, in der neben der Tiefe der Thematik auch Heiterkeit und Komik ihren Platz haben. Kein moralischer Zeigefinger wird zu finden sein, wohl aber der Mut zu einer eindeutigen Haltung und zu klaren Botschaften, die den Frieden ermöglichen. Das Theaterstück ist Bestandteil unseres Themenherbstes. Anlässlich des 100. Jahrestages des Endes des ersten Weltkriegs am 11. November und den aktuellen Konfliktlagen in Deutschland und der Welt beschäftigen wir uns in den Veranstaltungen des Themenherbstes mit den Fragen, welche Möglichkeiten es für den Umgang mit kriegerischen Auseinandersetzungen gibt und was perspektivisch für einen Neuanfang und den Frieden danach benötigt wird. Die DKB STIFTUNG verlost 3 x 1 Aufführung des Stücks an Schulklassen. Empfohlen wird das Theaterstück für die Klassen 5. - 7. Bis zum 09.11.2018 können Schulen im gesamten Bundesgebiet an der Verlosung teilnehmen. An welche Schule soll „Five Little Pieces For Peace“ kommen? Schreiben Sie eine E-Mail an: thomas.steller@dkb-stiftung.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Auslosung findet am 11.11.2018 statt und verläuft nach dem Zufallsprinzip unter allen Teilnehmenden. Die Gewinner werden anschließend schriftlich benachrichtigt. Alle erhobenen Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Gewinnspiels und nicht anderweitig genutzt. Die Teilnehmenden haben jederzeit das Recht auf Auskunft über ihre Daten, deren Korrektur oder Löschung. Weitere Informationen zum Themenherbst finden Sie hier. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.  
Zum Projekt ·