Das Fontane-Jahr auf Schloss & Gut Liebenberg

Wirkungsfeld

Das Fontane-Jahr auf Schloss & Gut Liebenberg

Kulturprogramm der DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement im Fontane-Jahr 2019

Theodor Fontane beschrieb Schloss & Gut Liebenberg ausführlich in seinem 1889 erschienenen Buch Fünf Schlösser. Heute ist Schloss & Gut Liebenberg einer der wenigen von Fontane literarisch festgehaltenen Orte, die noch erlebbar sind.

Mit einem abwechslungsreichen Kultur-Programm würdigt die DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement den Autor zu seinem 200. Geburtstag und zeigt, wie aktuell Fontane auch heute noch ist. Der enge Bezug Fontanes zu Brandenburg und die Verankerung der DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement in der Region sind dabei eine starke Gemeinsamkeit.

Mit verschiedenen Veranstaltungen lädt die DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement dazu einladen, Fontane von einer neuen Seite am Kulturstandort Schloss & Gut Liebenberg kennenzulernen und Impulse für die Region mitzunehmen. Und noch etwas ist uns wichtig: In unseren Standorten leben und fördern wir das Thema Inklusion, unsere Veranstaltungen sind deshalb da, wo es möglich ist, barrierearm gestaltet.

So 31.03.                    Konzert   Auftaktkonzert zum Fontane-Jahr auf Schloss & Gut Liebenberg  
Das französische Streich-Quartett Arnaga führt mit einem musikalischen Rundgang durch das Leben Theodor Fontanes mit Stücken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Maurice Ravel, Claude Debussy und Niels Wilhelm Gade. Gespielt werden Referenzen zu Fontanes Leben in Deutschland, seiner Zeit in Frankreich und seinem Werk „Der Stechlin“. Der Autor, Historiker und Fontane-Experte Günter Rieger leitet das Konzert mit einer Einführung zu Fontane und die Musik ein.

Mit dem Konzert leitet die DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement das Fontanejahr 2019 auf Schloss & Gut Liebenberg ein und setzt den Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen am Kulturstandort Schloss & Gut Liebenberg.

März-Oktober                       Kulturelle Bildung  Hidden Places – Auf Fontanes Spuren  
Schülerinnen und Schüler aus der Region Brandenburg interpretieren Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ mittels Fotografie und Texten neu. Das Projekt schafft Bewusstsein für die Veränderbarkeit und Gestaltungsfähigkeit der Region und macht die Vielfalt des ländlichen Raumes erlebbar.   Die DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement hat das Programm Hidden Places 2018 ins Leben gerufen. Schülerinnen und Schüler lernen dabei Methoden, um sich mit sich und der sie umgebenden Situation auseinanderzusetzen: Die Kamera ist Werkzeug, um Gefühle, Empfindungen und Erfahrungen auszudrücken. Eine professionelle Fotografin vermittelt den jungen Menschen Technik, Expertise bei der Bildauswahl sowie Wissen um die Bildentwicklung. In der inklusiven Werkstatt der DKB STIFTUNG werden gemeinsam mit den Schülern Leuchtkästen gebaut, die die Fotografien ausstellen. Ein Bildband zeigt die entstandenen Werke.

18.05. – 31.12.           Ausstellung  Theodor Fontane auf Schloss & Gut Liebenberg  
Eine Ausstellung und Installationen im Außenbereich von Schloss & Gut Liebenberg zeigen Bezüge zwischen Fontanes Texten und dem historischen und dem heutigen Liebenberg. Mit Geschichten zu den Plünderungen Liebenbergs während der Napoleonischen Kriege, der Liebenberger Gastfreundschaft, der Beziehung zwischen dem Gutsherrn Graf zu Eulenburg und Fontane und dem Schlösserbuch. Empfinden Sie nach, was Fontane sah!

Sa 18.05.     Ausstellungseröffnung                                    ab 14 Uhr    kostenfrei
14 Uhr           Ausstellungseröffnung im Schlosshof mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung. Treffpunkt: Schlosshof
15 Uhr           Empfang auf der Schlossterrasse
16 Uhr           Vortrag Auf Fontanes Spuren in Liebenberg: Buchautor Robert Rauh und Dr. Gabriele Radecke, Leiterin der Theodor Fontane-Arbeitsstelle in der Georg-August-Universität Göttingen, nehmen die Zuhörer mit auf eine Zeitreise in die Geschichte Liebenbergs und deren historischer Verbindung zu Theodor Fontane, ausgehend von seinen Notizbüchern und Korrespondenzen. Ort: Schloss-Saal

So 19.05.     Internationaler Museumstag                        ab 14 Uhr    kostenfrei
14 Uhr           Führung durch die Fontane-Ausstellung, durch Schloss und Park und zum Alexanderschlacht-Bildnis. Treffpunkt im Schlosshof
16 Uhr           Theodor Fontane – Ein Streifzug durch Leben und Werk des großen Autors: Historiker und Verleger Günter Rieger gibt einen bebilderten Überblick über das Leben des meistgelesenen deutschen Schriftstellers des 19. Jahrhunderts.
Ort: Schloss-Saal

So 08.09.     Tag des offenen Denkmals    ab 14 Uhr    kostenfrei
14 Uhr           Führung durch die Fontane-Ausstellung, durch Schloss und Park und zum Alexanderschlacht-Bildnis.
Treffpunkt: Schlosshof
16 Uhr           Historiker und Verleger Günter Rieger berichtet über die Hintergründe der Beziehung Fontanes zu Philipp zu Eulenburg: Der Graf und der Dichter eine ungleiche Beziehung Fontane auf Liebenber.   Ort: Schloss-Saal.

Mai-Dez       Themenführungen                    1,5-2 h          kostenfrei
Historische Führungen auf Schloss & Gut Liebenberg auf den Spuren Theodor Fontanes. Was führte den Wanderer durch die Mark nach Liebenberg, welche Geschichten erfuhr er hier und was sah er?

Termine   27.04.             13 Uhr   18.05.             14 Uhr   19.05.             14 Uhr   25.08.             14 Uhr   08.09.             14 Uhr

Mai-Dez       Fontane-Zeitung             Zeitungsständer auf dem Schlossgelände
Präsentation historischer Ansichten von Liebenberg, verknüpft mit Textauszügen Theodor Fontanes Fünf Schlösser und dem Briefwechsel zwischen ihm und Philipp Graf zu Eulenburg, Schloss- und Gutsherr auf Schloss & Gut Liebenberg. Mit Zusatzmaterial und Hintergrundinformationen zur Ausstellung Theodor Fontane auf Schloss & Gut Liebenberg.

24.-25.08.                   Festival   Musikfest Liebenberg Ein weites Feld
In aufwändig inszenierten Konzerten trifft klassische Musik auf Themen des Romans Effi Briest. Klassische Musik von der Vergangenheit bis in die Moderne wird auf dem vielseitigen Gelände von Schloss & Gut Liebenberg in Scheunen und unter freiem Himmel aufgeführt. Im Rahmenprogramm wird die Literaturszene von heute durch Podcasts, Lesungen und Graphic Novels erlebbar.   Musikalische Lesungen, Podiumsdiskussionen und erlebbare Konzertformate laden dazu ein, Effi Briest unter heutigen Gesichtspunkten zu betrachten. Die Vielseitigkeit von Sprache wird durch Lesen, Schreiben und Hören erlebbar und ermöglicht die Auseinandersetzung mit ,alten‘ Themen wie Geschlechterrollen oder Normverstößen. Gleichzeitig bietet das Musikfest Liebenberg Ein weites Feld durch ein abwechslungsreiches Programm kurzweilige Unterhaltung, spannende Veranstaltungen und die Möglichkeit, Kultur in der Region neu zu erleben.

26.03.-25.08.              Kulturelle Bildung   eff.i19: Schülergruppen aus Brandenburg schreiben Effi Briest neu
Ausgehend von Theodor Fontanes Roman Effi Briest entwickeln Brandenburger Schülerinnen und Schüler ihre eigene Fassung des Stoffs, orientiert an modernen Geschlechterrollen und dem Aspekt des Erwachsenwerdens (Coming of age) ihrer Generation. Als Kleingruppe oder Klassenverband erarbeiten die Teilnehmenden je einen Abschnitt des Romans. Mit einem Schreibtraining bereiten sich die jungen Menschen dabei auf das Schreibprojekt eff.i19 vor, um später kreativ mit der Buchvorlage und dem historischen Kontext umgehen zu können. Ab März tourt das Projekt mit Lesungen durch Brandenburg.
Termine:
  • Potsdam: 26. März im SLB
  • Prenzlau: 29. April im Kleinkunstsaal des Dominikanerklosters
  • Potsdam-Oranienburg: 1. Juni im Garten des Fontane-Archivs
  • Frankfurt: 4. Juni im Kleist-Museum
  • Cottbus: 5. Juni im Obenkino
  • Liebenberg: 24.-25. August beim Musikfest Liebenberg Ein weites Feld

Weitere

Projekte

Tausend Liebenberger Augenblicke

Zwei junge Mädchen laufen eine Schaurunde über die Liebenberger Schlossterrasse. Eine Moderatorin steht im Hintergrund und beschreibt die gerade gezeigten modischen Highlights. Der Schnappschuss der Modenschau mit Nachwuchsmodels wurde in den 1990ern aufgenommen und ist nun das 1.000 Bild in der digitalen Fotosammlung des Liebenberger Museums der DKB STIFTUNG. Es ist ein Zeugnis der langen und bewegten Ortsgeschichte.

Kaiser, Widerstandskämpfer, Parteivorsitzende – Liebenberg hat sie alle gesehen

Die alten Treppenstufen stammen noch aus der Zeit Ende des 19. Jahrhunderts. Dort stand einst der frisch verheiratete Sohn des Fürsten Philipp zu Eulenburg und Hertefeld zusammen mit dem deutschen Kaiser Wilhelm II. und wenige Jahre später die im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiven Harro und Libertas-Schulze Boysen. Ein Blumenkübel aus Beton erinnert noch an die gerade verschwundene DDR, die nach 1945 aus Liebenberg ein sozialistisches Vorzeigegut machte. Vor der Schlosskulisse, die eben noch für Pateiveranstaltungen genutzt wurde, drehen in den 90ern Mädchen ihre modischen Runden. Vergangenheit wird durch Digitalisierung modern aufbereitet Heute ist das Schlossensemble ein denkmalgeschützter historischer Kulturort und ein attraktives Ausflugsziel mit einer spannenden Vergangenheit. Damit die DKB STIFTUNG über die 800jährige Geschichte Liebenbergs forschen und berichten kann, braucht es Schnappschüsse wie diese, die in der Museumssammlung sicher verwahrt werden. Um dieses Bildarchiv für die Öffentlichkeit sichtbar und für Ausstellungen nutzbar zu machen, wurde im Jahr 2020 mit der Digitalisierung des Gesamtbestandes begonnen. Und jetzt liegt das tausendste Foto vor! Die Modenschau vor der Schlossfassade.

Schloss Liebenberg ist heute generalsaniert und die Kinder von damals haben vielleicht selbst Nachkommen. Das Foto zeigt damit auch die Vergänglichkeit und den stetigen Wandel der Zeiten. Deshalb werden im Liebenberger Archiv der DKB STIFTUNG auch die Fotografien der jüngeren Vergangenheit gesammelt. Sachkundig geordnet, sicher in speziellen Fotohüllen gelagert und als digitales Abbild für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wenn Sie Dokumente, Objekte oder Bilder mit Bezug zu Liebenberg haben, teilen Sie diese gern mit uns; So helfen Sie mit Vergangenes zu erhalten und Geschichte zu erzählen. Schreiben Sie uns an museum@dkb-stiftung.de.
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Vom Baum zum Brett

Als der sächsische Bergrat Carl von Carlowitz 1713 zum ersten Mal den Begriff der Nachhaltigkeit prägte, hat er damit nicht nur das Prinzip beschrieben, nach dem wir heute den großen Liebenberger Wald bewirtschaften: nicht mehr Bäume zu fällen, als nachwachsen können.

Er schuf die Basis für einen grundsätzlich veränderten Umgang mit allen Ressourcen von Mensch und Natur. Unser Liebenberger Schneidebrett aus massiver Eiche kann gleich mehrere solcher Geschichten erzählen:

Warum das Liebenberger Holzbrett das Klima schützt

Die massive Eiche für das Schneidebrett wuchs einhundertfünfzig Jahre lang in unserem fast 500 Hektar großen Liebenberger Wald, einem sehr aktiven Klimaschützer. Eine 30 Meter hohe Eiche speichert circa 1.600 kg CO2, ein Hektar Liebenberger Wald jährlich acht Tonnen. Das entspricht dem durchschnittlichen CO2-Jahres-Ausstoß einer Bundesbürger*in. Das Holzbrett hat also schon ganz schön was geleistet.

Warum das Liebenberger Holzbrett Vorurteile abbaut

Das Holz der Liebenberger Eiche wurde von den Mitarbeiter*innen unseres Inklusionsunternehmens mit größter Sorgfalt und Handwerkskönnen transportiert, zugeschnitten, geschliffen und geölt. In unserem Betrieb arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand miteinander zusammen, je nach individuellem Wissen, ihren Kompetenzen und Fähigkeiten. So werden Vorurteile ab- und hochwertige Produkte aufgebaut.

Warum das Liebenberger Holzbrett gesund ist

Es hat übrigens einen Grund, warum die Eiche ein Symbol für Stärke ist: Das unbehandelte Holz der Liebenberger Eiche ist extrem robust und wirkt antibakteriell – perfekte Voraussetzungen für die Herstellung langlebiger Küchenutensilien. Damit die Freude daran nachhaltig wirkt.
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Alexanderschlacht – Mosaikkopie nach antikem Vorbild

Die beeindruckende farbige Nachbildung des 5x3 Meter großen Mosaiks der Alexanderschlacht nimmt Sie mit auf eine besondere Entdeckungsreise in die Geschichte.

Das Originalmosaik wurde 1831 bei Ausgrabungen in Pompeji in der „Casa del Fauno“ (Haus des Fauns) gefunden, ist eines der bekanntesten römischen Mosaike und circa 2100 Jahre alt. Es zeigt aller Wahrscheinlichkeit nach die Schlacht bei Issos im Jahre 333 v. Chr., zwischen Alexander dem Großen und dem persischen Großkönig Dareios III. Zu sehen ist eine wilde Schlachtszene mit mehreren Reitern, Bewaffneten, Pferden und Streitwagen. An der Spitze seiner Truppen stürmt vom linken Bildrand Alexander der Große heran und versucht den Perser im Kampf zu treffen. Dareios hat den Körper bereits zur Flucht gewandt, lediglich sein Blick richtet sich auf Alexander.

Ein seltener Kunstschatz auf Schloss & Gut Liebenberg

Die Mosaikkopie auf Fayencefliesen stammt vermutlich aus der Keramikmanufaktur Guistiniani bei Neapel. Sie traf, zusammen mit der von König Friedrich Wilhelm IV für die Römischen Bäder in Potsdam bestellten Kopie, etwa Ende 1843 in Liebenberg ein.1 Das Mosaik ist wahrscheinlich ein Geschwisterstück zu der Potsdamer und der englischen Kopie (Chatsworth Castle, Derbyshire).

Zur Erwerbungszeit befand sich Liebenberg im Aufwind und der Gutsherr Karl Adolf Freiherr von und zu Hertefeld (1794-1867) hatte seinen Wohnsitz permanent hierher verlegt. Das Gut prosperierte durch Einführung neuer landwirtschaftlicher Methoden.

Der seltene Kunstschatz wurde wahrscheinlich initial als Fußbodenbedeckung im ehemaligen Archivgebäude verwendet – eine ähnliche Verwendung wie in den Römischen Bädern in Potsdam. Spätestens um 1900 wurde die Alexanderschlacht in den Waffensaal als Wandschmuck verbracht.

In den 1950er Jahren wurde das Wandbild aus dem ehemaligen sogenannten Waffensaal abgenommen2 und war danach bis 2002 im Obergeschoss des Schlosses angebracht.

Zum Tag des offenen Denkmals 2018 wurde dieser seltene Kunstschatz seit Langem erstmals wieder auf Schloss & Gut Liebenberg ausgestellt. Dazu wurde vorab die Mosaikkopie aufgebaut und in Augenschein genommen. Eine Bestandsaufnahme durch den Diplom-Restaurator Cord Brune, Uta Scholz, Restauratorin von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und Dr. Thomas Steller, Leiter Bildung und Museum, zeigte, welche Teile vorhanden und in welchem Zustand sie sind.

Langfristiges Ziel ist die dauerhafte Sicherung, Wiederherstellung und öffentliche Präsentation dieses wertvollen denkmalgeschützten Objekts. Dies geschieht mithilfe des Museumsverbandes Brandenburg und weiterer noch zu gewinnender Projektpartner.

Gern können Sie uns bei diesem Projekt unterstützen. Kontakt: Dr. Thomas Steller, thomas.steller@dkb-stiftung.de

Hier finden Sie weitere Beiträge zur Mosaikkopie der Alexanderschlacht:



Reisen trotz Reisebeschränkungen – Geschichte gefahrlos entdecken

Entdecken Sie in der virtuellen Ausstellung „Kanope, Krokodil und Königsstuhl: Globale Geschichten in brandenburgischen Museen“ Liebenberger und Brandenburger Kunstschätze. Die DKB STIFTUNG ist mit der Liebenberger Alexanderschlacht dabei.

Liebenberger Kunstschatz macht sich auf wissenschaftliche Reise

Die frühere unsachgemäße Behandlung hat Spuren hinterlassen – deshalb machte sich die Alexanderschlacht auf die Reise an die FH Potsdam, um dort wissenschaftlich untersucht und teilweise restauriert zu werden.



1 (Vgl.: Nehls, Harry, Kurzer Nachtrag … in: Landesgeschichtliche Vereinigung Brandenburg e.V. Mitteilungsblatt, 95/1994 Heft 1, S. 9ff. 2 Dokumentensammlung VSQ 17, 19, 21.)
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