START-Erlebniswoche im Jugenddorf Gnewikow

Wirkungsfeld

START-Erlebniswoche im Jugenddorf Gnewikow

Action Painting, Kanufahren, Floßbau und Lagerfeuer - die START-Erlebniswoche ist neben den Bildungsseminaren und den regionalen Programmen eines der neuen Herzstücke des Stipendiatenprogramms der START-Stiftung.

Die START-Stiftung begleitet Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Bildungsweg und setzt damit Impulse für gesellschaftliche Veränderung. Mit dem Jugenddorf in Gnewikow, am Ufer des Ruppiner Sees gelegen, fand die START-Stiftung einen Ort, an dem es möglich ist in neuen kreativen und sich vom Schulsystem unterscheidenden Lernumfeldern das gemeinsame soziale und erfahrungsorientierte Lernen und die Persönlichkeitsbildung der Stipendiatinnen und Stipendiaten auf vielfältige Weise zu fördern. Durch das Zusammentreffen von unterschiedlichen Persönlichkeiten verschiedener Kulturen entstand eine besondere Atmosphäre, die die Teilnehmenden miteinander in Kontakt brachte und zum Austausch anregte. Lernen Konflikten zu begegnen, sensibel die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und vorausschauend zu handeln -professionelle Trainerinnen und Trainer sowie Alumni des START-Programms begleiteten die Teilnehmenden während der Erlebniswoche und standen für alle Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Wir, die DKB STIFTUNG verstehen Vielfalt als wertvolle Chance und unterstützen aus diesem Grund die START-Stiftung dabei, Menschen in ihrer Persönlichkeit zu stärken und interkulturelle Barrieren abzubauen.  

Weitere

Projekte

Vielfalt ist einfach

Warum sind Inklusionsunternehmen so wichtig?  Vielfalt bedeutet für uns Teilhabe. In unserem Inklusionsunternehmen auf Schloss & Gut Liebenberg erfüllt jeder einzelne Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin wichtige Aufgaben, die zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Zugehörigkeit und Wertschätzung für die eigene Arbeit sind bei uns selbstverständlich. Auch wir als Stiftung wollen diese positiven Erfahrungen weitergeben. Wir denken jedes Konzept inklusiv und achten darauf, dass unsere Projekte möglichst vielen offenstehen. Weil wir wollen, dass die Gesellschaft ohne Barrieren funktioniert, gehen wir voran und zeigen, dass es geht.

Project Possibility: Unsere Auszubildenden als Vielfalt-Botschafter   Auch unsere Auszubildenden sollen ihr Berufsleben von Anfang an unter dem Stichwort Vielfalt verstehen. Deshalb haben wir sie im vergangenen Jahr beim „Charta der Vielfalt“-Workshop angemeldet. Als sie zurückkamen, hatten sie Project Possibility in der Tasche, mit dem sie die Vielfalt in unserem Unternehmen fördern wollen. Sie haben sich dafür eingesetzt, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen an Gebärdensprache- Kursen teilnehmen können. So wollen wir den Austausch zwischen unseren hörenden und gehörlosen oder gehörgeschädigten Mitarbeitern erleichtern. Das Arbeiten funktioniert auch ohne Gebärdensprache. Es gibt aber sicher viel voneinander zu lernen. Unsere Auszubildenden haben mit Project Possibility einen Anfang gemacht.

WAS IST EIN INKLUSIONUNTERNEHMEN?


Inklusionsunternehmen sind Betriebe des allgemeinen Arbeitsmarktes und nehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen am allgemeinen Wettbewerb teil. Sie sind in erster Linie Unternehmen, erfüllen aber einen zusätzlichen Auftrag, indem sie sich verpflichten, mindestens 30 Prozent ihrer Arbeitsplätze mit besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen nach § 215 SGB IX zu besetzen. Sie ermöglichen also inklusive und gleichberechtigte Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt.
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Online-Kurs in abstrakter Kunst

Die meisten kennen das Gefühl vom letzten Besuch im Museum für moderne Kunst: Sieht spannend aus, aber wie soll man die Kunstwerke verstehen? Abstrakte Kunst ist vielschichtig und auf den ersten Blick schwer zugänglich. Die DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement hat mit der Ausstellung #KunstKenner Abstrakte Kunst wird endlich verständlich einen digitalen Rundgang durch die Welt der abstrakten Kunst gestaltet – inklusive Methoden für einen persönlichen Zugang zu moderner Kunst. Was ist „abstrakt“? Wie sieht ein formaler Bildaufbau eines abstrakten Werkes aus? Und was stellt abstrakte Kunst eigentlich dar? Die Antworten gibt es hier:

>>Hier geht's zu digitalen Tutorial<<



Hintergrund: Das Projekt #KunstKenner   Von Dezember 2018 bis Februar 2019 besuchten Schülerinnen und Schüler des Strittmatter Gymnasiums Gransee Künstlerinnen und Künstler aus der Kunstförderung der DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement in ihren Ateliers und interviewten sie zu Arbeitsweisen, angewandten Maltechniken, Lebensläufen und Bildinterpretationen. Die Schüler stellten eigenständig Fragen und hielten das Erlebte in Dokumentationsheften, Fotos und Videos fest. Während der Atelierbesuche und des Kunstunterrichts erarbeiteten die Jugendlichen eigene Kunstwerke, die die Maltechniken der Künstlerinnen und Künstler anwendeten. In wissenschaftlichen Arbeiten erläuterten sie ihr Vorgehen, reflektierten das Erlebte, interpretierten die Werke der Kunstschaffenden und gaben den entstandenen praktischen Arbeiten ein theoretisches Fundament. Die in dem zweijährigen Seminarkurs entstandenen Ergebnisse - Texte, Arbeiten und Kunstwerke - wurden bewertet und flossen in die Abiturnote ein.

Die digitale Ausstellung #KunstKenner – Abstrakte Kunst wird endlich verständlich nimmt die Besucher mit auf eine Erkundungstour zu abstrakter Kunst. Anhand der Kunst von Iris Band, Ute Laux, Rando Geschewski und Daniel Sambo-Richter und der Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit «ihren» Künstlern entfaltet sich ein Zugang für das Verständnis von abstrakter Kunst. Die Künstlerinnen und Künstler, die den Jugendlichen als Gesprächspartner und Lehrer zur Verfügung standen, sind ehemalige Stipendiaten aus der Künstlerförderung der DKB STIFTUNG.  Sie gaben den Schülerinnen und Schülern Interviews und ermöglichten durch Atelierbesuche einen direkten Einblick in das Leben und Arbeiten eines Künstlers.
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AUSSTELLUNG: NACH DEM MAUERFALL. DANIEL BISKUP. FOTOGRAFIEN 1990–1995

DKB STIFTUNG zeigt anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Wiedervereinigung die Fotografie-Ausstellung „Nach dem Mauerfall. Daniel Biskup. Fotografien 1990–1995“ und ruft die Bewohner aus der Region um Liebenberg gleichzeitig zum Mitmachen auf. Wie sah es in Liebenberg und Umgebung in der in der Zeit nach dem Mauerfall aus?  

An den Jubel und die Freudentränen zum 3. Oktober 1990 erinnern sich viele Menschen aus den neuen Bundesländern noch sehr gut. Aber wie sah es abseits der Feierlichkeiten aus, als die erste Euphorie verflogen war?

Der Fotograf Daniel Biskup zeigt genau das. Er bereiste Anfang der 1990er Jahre den Osten Deutschlands und dokumentierte Menschen, Dörfer und Städte im Spiegel der Umbruchszeit nach dem Mauerfall. Seine Fotografien zeigen ungeschminkt Alltagsszenen, die durchaus gemischte Gefühle auslösen.

Daniel Biskup gehört zu den bedeutendsten deutschen Fotojournalisten und Dokumentarfotografen der heutigen Zeit. Mit seinen Bildern zur deutschen Wiedervereinigung gelang ihm 1989/1990 der Durchbruch als Fotograf. Mit ihnen zeichnet er ein eindrucksvolles Stimmungsbild der ersten Jahre nach dem Fall der Mauer im Osten Deutschlands. Jahre riesiger politischer und wirtschaftlicher Umwälzungen, die die Gesellschaft ins Mark trafen. Nach fast 30 Jahren ist der Blick auf diese historische Umbruchszeit auch eine Auseinandersetzung mit den Problemen der Gegenwart.

Liebenberg und Umgebung in den Nachwendejahren

Teil der Ausstellung wird auch das Beteiligungsprojekt der DKB STIFTUNG sein. Die Bewohner aus Liebenberg und Umgebung können sich mit ihren in Bildern festgehaltenen Eindrücken und Erlebnissen der 1990er Jahren in die Ausstellung einbringen. Die DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement möchte damit Wissen über die Vergangenheit und die geschichtlichen Zusammenhänge vermitteln, Identität stiften und damit die Weichen für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft stellen.

Wie sah das Leben in Liebenberg nach dem Mauerfall aus? Wie hat sich Liebenberg, wie haben sich die Menschen seitdem verändert? Anhand von Fotografien aus dem Liebenberg der 1990er Jahre gibt der Ausstellungsteil Zeit der Transformation – Liebenberg nach dem Mauerfall einen Einblick in die gesellschaftliche, politische und kulturelle Transformation des Ortes.

Die Fotografie-Ausstellung ist vom 18. Juli – 13. September 2020 im Atelier im Kutscherhaus auf Schloss & Gut Liebenberg zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Freitag 9-16 Uhr, Samstag und Sonntag 9-17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Für Informationen zu der Ausstellung und den Führungen klicken Sie hier.


Klicken Sie hier für die Pressemitteilung zur Ausstellung

Eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit der DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement.
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