„Am Frieden krank oder Wege in die Demokratie“ Themenherbst auf Schloss & Gut Liebenberg

Wirkungsfeld

„Am Frieden krank oder Wege in die Demokratie“ Themenherbst auf Schloss & Gut Liebenberg

9. September bis 11. November 2018

 

Am Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018 wird auf Schloss & Gut Liebenberg feierlich der Themenherbst mit dem Titel „Am Frieden krank oder Wege in die Demokratie“ eröffnet.

Anlässlich des 100. Jahrestages des Endes des ersten Weltkriegs am 11. November und den aktuellen Konfliktlagen in Deutschland und der Welt beschäftigen wir uns in den Veranstaltungen des Themenherbstes mit dem Titel „Am Frieden krank oder Wege in die Demokratie“ mit den Fragen, welche Möglichkeiten es für den Umgang mit kriegerischen Auseinandersetzungen gibt und was perspektivisch für einen Neuanfang und den Frieden danach benötigt wird. Eine Ausstellung zum Reichbanner, verschiedene Filmvorführungen und Gespräche zeigen, welche Wege zu unterschiedlichen Zeiten begangen wurden, um Frieden und Demokratie zu stärken.

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern werden Veranstaltungen zur Erinnerung und zur historisch-politischen Bildung durchgeführt. Schloss & Gut Liebenberg, das lange Zeit auch für preußische Tugenden und wenig gesellschaftliche Teilhabe stand, wird damit zu einem Forum für zivilgesellschaftliche Auseinandersetzungen mit Geschichte und Gegenwart.

Am 9. September, am Tag des offenen Denkmals, laden wir zu einer ganz besonderen Entdeckungsreise in die Geschichte ein.

In der Sommergalerie präsentiert sich für nur einen Tag ein seltener Kunstschatz in Originalgröße – das 5×3 Meter große Mosaik der Alexanderschlacht, gefunden 1831 in Pompeji. Die Mosaikkopie auf Fayencefliesen stammt vermutlich aus der Keramikmanufaktur Giustiniani bei Neapel. Sie traf, zusammen mit der von König Friedrich Wilhelm IV für die Römischen Bäder in Potsdam bestellten Kopie, etwa Ende 1843 in Liebenberg ein. Die beeindruckende farbige Nachbildung des antiken Mosaikwandbildes ist ein Beispiel dafür wie im Preußen des 19. Jahrhunderts antike Helden und heroische Tugenden verehrt wurden.

Die Schloss- und Gutsanlagen Liebenbergs laden zudem mit einem vielfältigen Programm ganztägig zur Erkundung ein. Geöffnet sind die Ausstellung zur Schloss- und Gutsgeschichte im Inspektorenhaus, die Feldsteinkirche, der Schlosspark und die Libertaskapelle im Schloss, mit der Ausstellung zu Libertas Schulze-Boysen und der Roten Kapelle, sowie die Ausstellungsscheune auf dem Gutshof mit einer Präsentation zu historischer Landtechnik.

Mit unseren Aktivitäten fördern wir gezielt die Bewahrung, Erforschung und Vermittlung des kulturellen Erbes seiner denkmalgeschützten Liegenschaften. Diese sollen als lebendige Denkmale für deren Bedeutung sensibilisieren, historisches Wissen vermitteln und Möglichkeiten zur Identitätsbildung und Orientierung zur Verfügung stellen.  
Verwendung
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„Sick of Peace“


Aufsatz in englischer Sprache vvv vvv (© ICOM Deutschland e.V.)
Tag des offenen Denkmals Programm
11:00 – 15:30 Geschichte in Filmen nacherleben – Schmalfilme zum Leben und Arbeiten in Liebenberg in der DDR-Zeit (Ort: Schloss-Saal)  
11:00 – 13:45 Herbstkonferenz des Liebenberger Freundeskreis Libertas(geschlossene Veranstaltung)  
11:30 – 13:00 Geführter Rundgang durch Schloss & Gut Liebenberg (Tre­ffpunkt: Kaiserbrunnen)  
12:00 – 14:30 Liebenberger Sonntags-Brunch im Schlossrestaurant (Infos: www.schloss-liebenberg.de)  
13:45 – 15:15 Film „Die Guten Feinde“ von Regisseur Christian Weisenborn(Ort: Seminarraum Nordische Halle)  
14:00 Eröffnung Themenherbst: Am Frieden krank? – Wege in die Demokratie,Dr. Thomas Steller, DKB STIFTUNG und Dr. Stephan Theilig, Brandenburg Preußen Museum (Ort: Schlosshof) Präsentation des Großwandbildes Alexanderschlacht (Ort: Sommergalerie)  
15:20 – 16:15 Ausstellungseröffnung mit Rundgang „Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 bis 1933“ – eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Jessica Posel (Ort: Schlosshof und Alte Waage)  
16:15 – 17:00 Filmgespräch „Die Guten Feinde“ mit Regisseur Christian Weisenborn und Videokünstler und Filmemacher Stefan Rolo(Ort: Seminarraum Nordische Halle)  
16:15 – 18:00 Konzert „Solo in due“ mit Pietro Modestini, Konzertgitarre und Marta Janev, Flöte Werke von u. a. Francesco Molino, Ferenc Farkas, Domenico Scarlatti, Johann Sebastian Bach (Ort: Schloss-Saal, Eintritt: 17€ /ermäßigt 12€)
 
„Am Frieden krank oder Wege in die Demokratie“ Programm Themennachmittag 11.11.2018
Ganztägig Möglichkeit zum Besuch der temporären Ausstellung „Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 bis 1933“ Ort: Alte Waage
12:00 – 14:30 St. Martinsbrunch im Schlossrestaurant (Infos: www.schloss-liebenberg.de)
14:30 – 15:20 Schloss- und Ausstellungsführung „Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 bis 1933“ Treffpunkt: Brunnen auf dem Schlosshof
15:30 – 16:00 Besichtigung Alexanderschlacht Großbild Treffpunkt: Sommergalerie neben der Kirche
16:30 –19:00 Öffentliches Symposium Ort: Schloss-Saal
Begrüßung Moderatorin Julia Vismann Musikalische Begleitung des Nachmittags Ensemble Quillo: Ursula Weiler (Flöte) und Daniel Göritz (Gitarre) Musik u.a. von Béla Bartók, Maurice Ravel, Toru Takemitsu, Jacques Ibert und Astor Piazolla Einführung im Gespräch: Erinnerung und Umgang mit dem Ersten Weltkrieg und die Umwälzungen in der Weimarer Republik als Stärkung für Frieden und Demokratie heute – Perspektiven für die Gegenwart Claudia Krahnert und Dr. Thomas Steller
Kurzvorträge Identität und Erinnerung bei Kriegsheimkehrern, Dr. Stephan Theilig, Brandenburg-Preußen Museum Junkerdämmerung oder am „Frieden krank“ – Landadel nach dem Ersten Weltkrieg, Dr. Thomas Steller, DKB STIFTUNG Verteidiger der Republik – Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Jessica Posel, Gedenkstätte Deutscher Widerstand
18:05 – 18:25 Getränkepause vor dem Schloss-Saal
18:25 – 19:00 Diskussion zwischen Podium und Publikum
19:00 – 20:00 Get together mit Imbiss und Musik
  Ausstellung „Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 bis 1933“ – eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Die Ausstellung zur Geschichte der Massenorganisation Reichsbanner in der Weimarer Republik zeigt, wie Kriegsveteranen sich für die Festigung der neuen demokratischen Gesellschaftsordnung engagierten. Ausdrucksstarke Fotos und Dokumente beleuchten den umfassenden Einsatz des Reichsbanners. Auch in den Gemeinden im Umkreis von Liebenberg gab es Ortsgruppen, die im Unterschied zu den konservativen Gutsherren von Liebenberg, die demokratische Republik von Weimar begrüßten und unterstützten. Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenfrei. Ausstellungszeitraum: täglich vom 09.09. bis 11.11.2018. von 10.00 bis 18.00 Uhr, in der Alten Waage auf dem Gutshof.   Projekttage Projekttage zur historisch-politischen Bildung im Brandenburg-Preußen Museum, Wustrau und auf Schloss & Gut Liebenberg im Zeitraum vom 05.-09. November 2018 Anhand von Ausstellungserkundungen und Workshops mit fachpädagogischer Anleitung setzen sich die Jugendlichen mit dem Ende des Ersten Weltkrieges, den Themen Identität, Erinnerung, Kriegsversehrtheit, aber auch Aufbruch, Neuanfang und Begründung der neuen demokratischen Staaten in Deutschland und Polen auseinander. Die Projekttage richten sich an Schüler der Sekundarstufe II aus dem Umkreis von Liebenberg und Wustrau. Im Rahmen des intensiven Eintagesangebot besuchen die Schüler die zwei Ausstellungen an den Partnermuseen. Bewerben Sie sich mit ihrer Schulklasse unter: thomas.steller@dkb-stiftung.de, Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Themenherbst wird durchgeführt in Kooperation mit: dem Brandenburg-Preußen Museum, Wustrau, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, dem Jagdschloss Schorfheide und dem Liebenberger Freundeskreis Libertas.   Theaterstück
„Five Little Pieces For Peace“ – Vom Abenteuer des Friedens Zwei Friedensforscher aus dem Universum machen sich auf den Weg, wieder einmal die Erde zu besuchen und sich ein Bild von den Fortschritten zum Frieden auf der Erde zu machen. Ein Theaterstück für die 5.-7.Klassen, das Mut und Freude auslöst, Frieden zu verwirklichen! Heiter und tief berührend mit viel Musik und Bewegung. Anstelle auf abstrakte Theorie und Moral fokussiert das Präventionstheater EUKITEA auf kreative Handlungsansätze zur “Friedensgestaltung im alltäglichen Umfeld” mit praktischen Werkzeugen und Tipps, die für die jungen Menschen sowohl gut annehmbar, als auch unmittelbar anwendbar sind. Wirksam getragen werden diese, durch die Kraft des Storytelling im Theater, eingebettet in spannende Handlungen, in der neben der Tiefe der Thematik auch Heiterkeit und Komik ihren Platz haben. Kein moralischer Zeigefinger wird zu finden sein, wohl aber der Mut zu einer eindeutigen Haltung und zu klaren Botschaften, die den Frieden ermöglichen.   Für Schulleiter und Lehrer: Möchten Sie das Theaterstück „Five Little Pieces For Peace“ an Ihre Schule holen? Schreiben uns eine Email an info@dkb-stiftung.de.
 

Weitere

Projekte

Tausend Liebenberger Augenblicke

Zwei junge Mädchen laufen eine Schaurunde über die Liebenberger Schlossterrasse. Eine Moderatorin steht im Hintergrund und beschreibt die gerade gezeigten modischen Highlights. Der Schnappschuss der Modenschau mit Nachwuchsmodels wurde in den 1990ern aufgenommen und ist nun das 1.000 Bild in der digitalen Fotosammlung des Liebenberger Museums der DKB STIFTUNG. Es ist ein Zeugnis der langen und bewegten Ortsgeschichte.

Kaiser, Widerstandskämpfer, Parteivorsitzende – Liebenberg hat sie alle gesehen

Die alten Treppenstufen stammen noch aus der Zeit Ende des 19. Jahrhunderts. Dort stand einst der frisch verheiratete Sohn des Fürsten Philipp zu Eulenburg und Hertefeld zusammen mit dem deutschen Kaiser Wilhelm II. und wenige Jahre später die im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiven Harro und Libertas-Schulze Boysen. Ein Blumenkübel aus Beton erinnert noch an die gerade verschwundene DDR, die nach 1945 aus Liebenberg ein sozialistisches Vorzeigegut machte. Vor der Schlosskulisse, die eben noch für Pateiveranstaltungen genutzt wurde, drehen in den 90ern Mädchen ihre modischen Runden. Vergangenheit wird durch Digitalisierung modern aufbereitet Heute ist das Schlossensemble ein denkmalgeschützter historischer Kulturort und ein attraktives Ausflugsziel mit einer spannenden Vergangenheit. Damit die DKB STIFTUNG über die 800jährige Geschichte Liebenbergs forschen und berichten kann, braucht es Schnappschüsse wie diese, die in der Museumssammlung sicher verwahrt werden. Um dieses Bildarchiv für die Öffentlichkeit sichtbar und für Ausstellungen nutzbar zu machen, wurde im Jahr 2020 mit der Digitalisierung des Gesamtbestandes begonnen. Und jetzt liegt das tausendste Foto vor! Die Modenschau vor der Schlossfassade.

Schloss Liebenberg ist heute generalsaniert und die Kinder von damals haben vielleicht selbst Nachkommen. Das Foto zeigt damit auch die Vergänglichkeit und den stetigen Wandel der Zeiten. Deshalb werden im Liebenberger Archiv der DKB STIFTUNG auch die Fotografien der jüngeren Vergangenheit gesammelt. Sachkundig geordnet, sicher in speziellen Fotohüllen gelagert und als digitales Abbild für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wenn Sie Dokumente, Objekte oder Bilder mit Bezug zu Liebenberg haben, teilen Sie diese gern mit uns; So helfen Sie mit Vergangenes zu erhalten und Geschichte zu erzählen. Schreiben Sie uns an museum@dkb-stiftung.de.
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Vom Baum zum Brett

Als der sächsische Bergrat Carl von Carlowitz 1713 zum ersten Mal den Begriff der Nachhaltigkeit prägte, hat er damit nicht nur das Prinzip beschrieben, nach dem wir heute den großen Liebenberger Wald bewirtschaften: nicht mehr Bäume zu fällen, als nachwachsen können.

Er schuf die Basis für einen grundsätzlich veränderten Umgang mit allen Ressourcen von Mensch und Natur. Unser Liebenberger Schneidebrett aus massiver Eiche kann gleich mehrere solcher Geschichten erzählen:

Warum das Liebenberger Holzbrett das Klima schützt

Die massive Eiche für das Schneidebrett wuchs einhundertfünfzig Jahre lang in unserem fast 500 Hektar großen Liebenberger Wald, einem sehr aktiven Klimaschützer. Eine 30 Meter hohe Eiche speichert circa 1.600 kg CO2, ein Hektar Liebenberger Wald jährlich acht Tonnen. Das entspricht dem durchschnittlichen CO2-Jahres-Ausstoß einer Bundesbürger*in. Das Holzbrett hat also schon ganz schön was geleistet.

Warum das Liebenberger Holzbrett Vorurteile abbaut

Das Holz der Liebenberger Eiche wurde von den Mitarbeiter*innen unseres Inklusionsunternehmens mit größter Sorgfalt und Handwerkskönnen transportiert, zugeschnitten, geschliffen und geölt. In unserem Betrieb arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand miteinander zusammen, je nach individuellem Wissen, ihren Kompetenzen und Fähigkeiten. So werden Vorurteile ab- und hochwertige Produkte aufgebaut.

Warum das Liebenberger Holzbrett gesund ist

Es hat übrigens einen Grund, warum die Eiche ein Symbol für Stärke ist: Das unbehandelte Holz der Liebenberger Eiche ist extrem robust und wirkt antibakteriell – perfekte Voraussetzungen für die Herstellung langlebiger Küchenutensilien. Damit die Freude daran nachhaltig wirkt.
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Alexanderschlacht – Mosaikkopie nach antikem Vorbild

Die beeindruckende farbige Nachbildung des 5x3 Meter großen Mosaiks der Alexanderschlacht nimmt Sie mit auf eine besondere Entdeckungsreise in die Geschichte.

Das Originalmosaik wurde 1831 bei Ausgrabungen in Pompeji in der „Casa del Fauno“ (Haus des Fauns) gefunden, ist eines der bekanntesten römischen Mosaike und circa 2100 Jahre alt. Es zeigt aller Wahrscheinlichkeit nach die Schlacht bei Issos im Jahre 333 v. Chr., zwischen Alexander dem Großen und dem persischen Großkönig Dareios III. Zu sehen ist eine wilde Schlachtszene mit mehreren Reitern, Bewaffneten, Pferden und Streitwagen. An der Spitze seiner Truppen stürmt vom linken Bildrand Alexander der Große heran und versucht den Perser im Kampf zu treffen. Dareios hat den Körper bereits zur Flucht gewandt, lediglich sein Blick richtet sich auf Alexander.

Ein seltener Kunstschatz auf Schloss & Gut Liebenberg

Die Mosaikkopie auf Fayencefliesen stammt vermutlich aus der Keramikmanufaktur Guistiniani bei Neapel. Sie traf, zusammen mit der von König Friedrich Wilhelm IV für die Römischen Bäder in Potsdam bestellten Kopie, etwa Ende 1843 in Liebenberg ein.1 Das Mosaik ist wahrscheinlich ein Geschwisterstück zu der Potsdamer und der englischen Kopie (Chatsworth Castle, Derbyshire).

Zur Erwerbungszeit befand sich Liebenberg im Aufwind und der Gutsherr Karl Adolf Freiherr von und zu Hertefeld (1794-1867) hatte seinen Wohnsitz permanent hierher verlegt. Das Gut prosperierte durch Einführung neuer landwirtschaftlicher Methoden.

Der seltene Kunstschatz wurde wahrscheinlich initial als Fußbodenbedeckung im ehemaligen Archivgebäude verwendet – eine ähnliche Verwendung wie in den Römischen Bädern in Potsdam. Spätestens um 1900 wurde die Alexanderschlacht in den Waffensaal als Wandschmuck verbracht.

In den 1950er Jahren wurde das Wandbild aus dem ehemaligen sogenannten Waffensaal abgenommen2 und war danach bis 2002 im Obergeschoss des Schlosses angebracht.

Zum Tag des offenen Denkmals 2018 wurde dieser seltene Kunstschatz seit Langem erstmals wieder auf Schloss & Gut Liebenberg ausgestellt. Dazu wurde vorab die Mosaikkopie aufgebaut und in Augenschein genommen. Eine Bestandsaufnahme durch den Diplom-Restaurator Cord Brune, Uta Scholz, Restauratorin von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und Dr. Thomas Steller, Leiter Bildung und Museum, zeigte, welche Teile vorhanden und in welchem Zustand sie sind.

Langfristiges Ziel ist die dauerhafte Sicherung, Wiederherstellung und öffentliche Präsentation dieses wertvollen denkmalgeschützten Objekts. Dies geschieht mithilfe des Museumsverbandes Brandenburg und weiterer noch zu gewinnender Projektpartner.

Gern können Sie uns bei diesem Projekt unterstützen. Kontakt: Dr. Thomas Steller, thomas.steller@dkb-stiftung.de

Hier finden Sie weitere Beiträge zur Mosaikkopie der Alexanderschlacht:



Reisen trotz Reisebeschränkungen – Geschichte gefahrlos entdecken

Entdecken Sie in der virtuellen Ausstellung „Kanope, Krokodil und Königsstuhl: Globale Geschichten in brandenburgischen Museen“ Liebenberger und Brandenburger Kunstschätze. Die DKB STIFTUNG ist mit der Liebenberger Alexanderschlacht dabei.

Liebenberger Kunstschatz macht sich auf wissenschaftliche Reise

Die frühere unsachgemäße Behandlung hat Spuren hinterlassen – deshalb machte sich die Alexanderschlacht auf die Reise an die FH Potsdam, um dort wissenschaftlich untersucht und teilweise restauriert zu werden.



1 (Vgl.: Nehls, Harry, Kurzer Nachtrag … in: Landesgeschichtliche Vereinigung Brandenburg e.V. Mitteilungsblatt, 95/1994 Heft 1, S. 9ff. 2 Dokumentensammlung VSQ 17, 19, 21.)
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