Die Hertefelds

Wegbereiter in der Mark

Fontane würdigt in seinem Buch „Fünf Schlösser“ ausführlich die Leistungen der Gutsbesitzerfamilie derer von Hertefeld für die Urbarmachung vorher unfruchtbarer Landstriche rund um Liebenberg im 17. und 18. Jahrhundert. Sie kamen, vom Brandenburger Kurfürsten gefördert, Mitte des 17. Jahrhunderts in den Besitz Liebenbergs und der umliegenden Ländereien.

Als Immigranten vom Niederrhein brachten Hertefelds umfangreiches Wissen und Techniken zur Entwässerung und Milchwirtschaft mit. Auf dieser Grundlage waren sie in der Lage eine einträgliche Landwirtschaft aufzubauen. Damit leisteten sie Vorbildliches für die gesamte Mark Brandenburg. Die Gutswirtschaft in Liebenberg erblühte durch die eingeführten landwirtschaftlichen Methoden, sodass das neue Gutsgebäude wie das Inspektorenhaus gebaut werden konnten.

Fontane schreibt in den „Fünf Schlössern“:

„[Die] Urbarmachung wertloser Bruchgegenden [um Liebenberg, war] ein Beispiel, das später am Rhin, an der Oder und Warthe befolgt und eine Quelle nationalen Wohlstandes geworden ist.”

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Zum Nachhören aus den „Fünf Schlössern“, wie man in Brandenburg neues Ackerland gewann