Rolf Hochhuth, Cornelius Pollmer und das „Rote Sofa in der Mühle Himmelpfort“ auf dem Musikfest Liebenberg

25. July 2019

Rolf Hochhuth, Cornelius Pollmer und das „Rote Sofa in der Mühle Himmelpfort“ auf dem Musikfest Liebenberg

Gemeinsam mit dem Roten Sofa Mühle Himmelpfort kommen zwei Größen der Literaturszene zum Musikfest Liebenberg: In einer Verbindung aus Gespräch und Lesung nehmen Rolf Hochhuth und Cornelius Pollmer am Sonntag, 25. August Platz auf der Lesebühne des Musikfest Liebenberg.

Rolf Hochhuth ist einer der bekanntesten Dramatiker Deutschlands. Seine Stücke werden an allen großen deutschsprachigen Häusern gespielt und mit "Der Stellvertreter" erlangte er auch internationale Anerkennung. Am Sonntag, 25. August von 15.30-16.30 Uhr wird Rolf Hochhuth auf dem Musikfest Liebenberg aus seinem Buch "Effis Nacht" lesen.

Cornelius Pollmer, der sich bei der Süddeutschen Zeitung als Korrespondent für Ostdeutschland einen Namen gemacht hat, machte sich für sein neues Werk „Heute ist irgendwie ein komischer Tag“ auf die Spuren von Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Er suchte Orte und Landschaften Fontanes auf, spürte der Geschichte nach und berichtet über das Leben der Menschen heute – ein Country-Road-Movie auf den Spuren des Dichters. Cornelius Pollmer liest „Heute ist irgendwie ein komischer Tag“ am Sonntag, 25. August 17-18 Uhr.

Auf dem roten Sofa nehmen in der Mühle Himmelpfort in regelmäßigen Abständen Schriftsteller und Sachbuchautoren, Verleger, Lektoren und Buchhändler Platz, um über Bücher und Projekte oder über die Arbeit rund um das faszinierende Erlebnis des Schreibens, des Publizierens und des Lesens zu erzählen. Bücher kann jeder selber lesen, aber eine Chance, dem Autor auf den Zahn zu fühlen, die hat man als Leser eher selten. Das rote Sofa bringt Schriftsteller, Büchermacher und Leser zusammen und bietet Zuhörern die Möglichkeit, mehr zu erfahren. Zum Beispiel, wie der Autor oder die Autorin zum Schreiben gekommen sind, wie sie ihre Themen finden und was sie ihren Lesern mitgeben wollen bei der Reise durch die Welt der Fantasie und des Wissens.

Für das Musikfest Liebenberg reist das Rote Sofa von Himmelpfort nach Liebenberg - eine tolle Chance, den Autoren Hochhuth und Pollmer beim Gespräch zu lauschen!

Beide Lesungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Rolf Hochhuth „Effis Nacht“: So 25. August 15.30-16.30 Uhr

Cornelius Pollmer „Heute ist irgendwie ein komischer Tag“: So 25. August 17-18 Uhr

Die Lesebühne ist Teil des Musikfest Liebenberg, das vom 24.-25. August 2019 auf Schloss & Gut Liebenberg stattfindet. Das volle Programm mit Konzerten und literarischen Veranstaltungen, Lesungen und Poetry Slam gibt es hier:
https://www.dkb-stiftung.de/project/musikfest-liebenberg-2019/

 

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Reisen trotz Reisebeschränkungen – Geschichte gefahrlos entdecken

Langeweile auf dem heimischen Sofa? Besuche in Museen, Galerien oder Ausstellungen sind momentan nicht möglich. Aber reist doch einfach gefahrenlos in die Geschichte Brandenburgs. Entdeckt in der virtuellen Ausstellung „Kanope, Krokodil und Königsstuhl: Globale Geschichten in brandenburgischen Museen“ Liebenberger und Brandenburger Kunstschätze. Jedes der Museen erzählt in der Ausstellung anhand von Objekten und Lebenswegen Geschichten von Menschen aus Brandenburg, die im Zusammenhang mit dem europäischen Interesse am Fremden und dem europäischen Kolonialismus ihre Heimat verließen und in die Welt gingen. Dinge aus aller Welt kamen im Gepäck der Reisenden zurück. Oder sie wurden von den Daheimgebliebenen gesammelt, inspiriert von Erzählungen und Bildern aus der Ferne. Diese Objekte und Geschichten fanden nicht selten den Weg in brandenburgische Museen und sind nun digital und zweisprachig (deutsch und englisch) für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Und wir sind mit unserer Liebenberger Alexanderschlacht dabei. Auf Schloss & Gut Liebenberg befindet sich die denkmalgeschützte Alexanderschlacht, ein Bildnis von Alexander dem Großen in der Auseinandersetzung mit dem persischen Großkönig Dareios IIIin einer der beiden entscheidenden Schlachten (Gaugamela 331 v. Chr. oder Issos im Jahre 333 v. Chr.). Die Alexanderschlacht ist ein Bildnis nach einer Kopie eines berühmten Fußbodenmosaiks, das 1831 bei Ausgrabungen in Pompeji in der „Casa del Fauno“ wiedergefunden wurde und eines der bekanntesten römischen Mosaike ist. Was hat aber die Alexanderschlacht mit Liebenberg zu tun, was können wir darauf entdecken und wie wird sie weiter erforscht? Texte, Bilder und auch ein Video mit unserem Leiter des Bereichs Museum und Bildung, Dr. Thomas Steller nehmen euch in der digitalen Ausstellung mit auf eine spannende Entdeckungsreise. Neugierig? Hier geht’s zur Ausstellung: https://short.museum-digital.de/globalegeschichten #MuseumAtHome #MuseumsFromHome #stayathome
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Übung macht den Meister – Auf Tuchfühlung mit abstrakter Kunst

Interviews sind ideal um sich und seine Botschaften und Inhalte darzustellen. Aber um auch wirklich zu überzeugen, sollte man gut vorbereitet sein. Unsere Schülerinnen und Schüler des Projektes #KunstKenner lernen, vor der Eröffnung ihrer ersten eigenen Ausstellung #KunstKenner – Abstrakte Kunst wird endlich verständlich, im Kommunikationstraining mit Volkmar Ernst von der Märkischen Oderzeitung, wie man sich und seine Botschaften und Inhalte darstellt. Von Dezember 2018 bis Februar 2019 besuchten die Schülerinnen und Schüler des Strittmatter Gymnasiums Gransee Künstlerinnen und Künstler aus der Kunstförderung der DKB STIFTUNG für gesellschaftliches Engagement in ihren Ateliers und interviewten sie zu Arbeitsweisen, angewandten Maltechniken, Lebensläufen und Bildinterpretationen. Die Schüler stellten eigenständig Fragen und hielten das Erlebte in Dokumentationsheften, Fotos und Videos fest. Während der Atelierbesuche und des Kunstunterrichts erarbeiteten die Jugendlichen eigene Kunstwerke, die die Maltechniken der Künstlerinnen und Künstler anwendeten. Die Ausstellung ist vom 19. März bis 09. April 2020 täglich von 10:00-18:00 Uhr im Atelier des Kutscherhauses auf Schloss & Gut Liebenberg zu sehen. Mehr zum Projekt: #KunstKenner  
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#KunstKenner-Ausstellung VERSCHOBEN

Was ist Kunst und wie findet man einen Zugang dazu? Die Schülerinnen und Schüler des zwölften Jahrgangs des Strittmatter Gymnasiums in Gransee, arbeiten seit zwei Jahren mit der Unterstützung der DKB STIFTUNG an Kunstwerken und setzen uns mit abstrakter Kunst auseinander. Die multimediale Ausstellung #KunstKenner – Abstrakte Kunst wird endlich verständlich zeigt die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit «ihren» Künstlern Iris Band, Ute Laux, Rando Geschewski und Daniel Sambo-Richter. Die Künstlerinnen und Künstler, die den Jugendlichen als Gesprächspartner und Lehrer zur Verfügung standen, sind ehemalige Stipendiaten aus der Künstlerförderung der DKB STIFTUNG. Sie gaben den Schülerinnen und Schülern Interviews und ermöglichten durch Atelierbesuche einen direkten Einblick in das Leben und Arbeiten eines Künstlers. Ihre Abschlussarbeiten sowie Werke der Künstlerinnen und Künstler Iris Band, Ute Laux, Rando Geschewski und Daniel Sambo-Richter sind nun in der Ausstellung #KunstKenner sehen.

DIE AUSSTELLUNG IST BIS AUF WEITERES VERSCHOBEN. WIR INFORMIEREN SIE HIER, SOBALD WIR EINEN NEUEN AUSSTELLUNGSTERMIN HABEN.

Mehr zum Projekt gibt es hier: #KunstKenner  
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Ausgezeichnet – Preisverleihung im Fotowettbewerb von Hidden Places 2019

Den demographischen Wandel fotografisch erlebbar machen und dabei neue Kompetenzen vermitteln, das ist das Ziel des Projektes Hidden Places, der DKB STIFTUNG im Wirkungsfeld Kulturelle Bildung und Nachwuchsförderung. Im Fotowettbewerb des Projektes Hidden Places 2019 entstanden dabei individuelle Fotoserien von Schülerinnen und Schülern aus vier Schulen der Region Oberhavel sowie der der Fotokatalog „41 Blickwinkel – Junge Perspektiven im ländlichen Raum“. Die besten Arbeiten wurden nun auf Schloss & Gut Liebenberg ausgezeichnet. Der erste Platz für das beste finale Bild ging dabei an Michelle, die eine tolle Perspektive und einen sehr spannenden Bildausschnitt gewählt hat und mit der besonderen Farbigkeit ein sehr poetisches, surreales Bild geschaffen hat. Ein großes Palmenblatt mitten in Oberhavel? Matz schafft es mit seiner Fotografie den Betrachter sofort in seinen Bann ziehen und sichert sich damit Platz zwei. Ein spannungsreiches und zugleich irritierendes Foto, fast wie aus einer Szene eines Krimis, zeigt Jona mit Ihrem Finalbild und belegt den dritten Platz. Ihre Bildserie, als beste ausgezeichnet, nimmt uns mit an einen Ort der gespenstisch, unheimlich und verlassen ist. Der Fotokatalog „41 Blickwinkel – Junge Perspektiven im ländlichen Raum“ zeigt nicht nur die Ergebnisse des Projektes aus 2019, er ist gleichzeitig Anleitung zur eigenständigen Projektdurchführung. Schritt für Schritt werden dort Vorgehensweisen, Inhalte und Do’s & Dont’s erklärt.

Hier geht es zum Fotokatalog!

Künstlerisch greift das Hidden Places die Frage nach der Attraktivität ländlicher Räume aus den Augen Jugendlicher auf und fordert sie zur fotografischen und schriftlich Reflexion auf. Besondere Plastizität erhalten die Fotografien durch die Präsentation in Leuchtkästen. Auch der Bau der Leuchtkästen, im Inklusionsunternehmen der DKB STIFTUNG, war Bestandteil des Projektes.  
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