Libertas Schulze-Boysen (1913-1942) kämpfte während des Nationalsozialismus für Frieden und Freiheit, Menschlichkeit und Solidarität. Als die noch nicht einmal dreißigjährige Libertas Schulze-Boysen kurz vor Weihnachten 1942 von den Nationalsozialisten für ihre Aktionen gegen das Regime im Gefängnis Plötzensee hingerichtet wurde, blickte die lebenshungrige Frau auf ein Leben voll Herausforderungen und persönlicher Wandlungen zurück.
Die aus Liebenberg stammende Libertas Schulze-Boysen (1913-1942) wandelt sich als junge Erwachsene von einer Unterstützerin des Nationalsozialismus zu einer überzeugten, aktiven Regimegegnerin. Sie ging so weit, ihr Leben für ihre Überzeugungen zu riskieren. Ihre Freunde, ihr soziales Umfeld und insbesondere ihr Partner Harro Schulze-Boysen, der sie in ihren emanzipatorischen Bestrebungen und ihrem freiheitlichen Denken bestärkt, waren entscheidend dafür, dass sie sich im Berliner Widerstandsnetzwerk der sogenannten „Roten Kapelle“ engagierte. Die stark berührende und tragische Biografie von Libertas Schulze-Boysen und ihrer Tätigkeit im Widerstand gegen Unrecht und Gewaltherrschaft erzählen wir in diesem Digitorial.
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