Wir wandeln das Handeln.

Wenn unsere Kinder, Enkel- und Urenkelkinder in einer Gesellschaft leben sollen, die lebenswert und lebendig ist, die für alle Chancen offen hält und die mit dem Wissen ihrer Geschichte die Zukunft gestaltet, dann müssen wir heute etwas dafür tun. Dann müssen wir unser Handeln wandeln. Unsere Vision

nachhaltig denken lernen. bewusst handeln.

Um unsere Kinder, Enkel- und Urenkelkinder in einer Gesellschaft aufwachsen zu lassen, die lebenswert und lebendig ist, müssen wir lernen nachhaltig zu denken und zu handeln. Nachhaltiges Handeln bedeutet, konsequent für die Erhaltung und Verbesserung unserer Lebensgrundlagen einzutreten. Dabei ist es wichtig vorausschauend zu handeln und mögliche Risiken und deren langfristige Auswirkungen schon heute in unsere Entscheidungen einzubeziehen. ZUM WIRKUNGSFELD

inklusiv denken. vorausschauend handeln.

Nicht alle Menschen in unserer Gesellschaft haben die gleichen Chancen. Unser Ziel ist es, Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen zu ermöglichen, selbstständig und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. ZUM WIRKUNGSFELD

formen. fördern. gestalten.

Kulturelle Bildung ist ein wichtiger Bestandteil allgemeiner Bildung und ein wesentliches Element für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie beeinflusst maßgeblich die Persönlichkeitsentwicklung, schult vernetztes Denken, Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen, arbeitet soziale Kompetenzen heraus und bildet Verantwortungsbewusstsein. ZUM WIRKUNGSFELD

bewahren. erforschen. vermitteln.

Für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft ist das Wissen über die Vergangenheit von zentraler Bedeutung. Bauliche Zeugnisse der Geschichte, historische Orte, Traditionen und geschichtliche Zusammenhänge geben unseren Regionen und uns als darin lebenden Menschen unsere Identität. ZUM WIRKUNGSFELD

Aktuelle

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Der Vergangenheit eine Zukunft geben

Digitale Technologien haben in viele Lebensbereiche Einzug gehalten und die damit verbundenen Umbrüche machen auch vor der Bewahrung und Pflege des kulturellen Erbes, eine unserer Kernaufgaben als DKB STIFTUNG, nicht halt. Die Pflege einer Turmuhr, wie die der Liebenberger Kirche, ist aufwendig und schwierig. Besondere Aufmerksamkeit ist vor allem bei der Wartung der Schlagwerke mit den Seilzügen geboten, da diese überdehnen, irgendwann reißen können. Um den Aufwand für die Bedienung und Pflege deutlich zu reduzieren, ohne das historische Uhrwerk zu verändern, werden wir ab Juli 2018 in Kooperation mit der Gemeinde Falkental, die Turmuhr und das Schlagwerk auf einen elektrischen Antrieb umstellen. Die Uhr wird dann über einen Funkempfänger zu steuern sein.   Maßnahmen: Die Uhr und das Schlagwerk werden mit einem Elektromotor und einer elektronischen Uhrsteuerung ausgestattet. Das Schlagwerk wird dann halbstündlich und zur vollen Stunde schlagen. Die Glocke erhält ebenfalls eine elektronische Steuerung sowie einen linearem Antrieb. Durch diesen linearen Antrieb werden sich der Wartungsaufwand, die Körperschallausbildung und die Bauwerksbelastungen erheblich reduzieren.   Die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert ist das älteste Bauwerk Liebenbergs. Sie war wahrscheinlich eines der ersten dauerhaften Gebäude der Siedlung. Die bei der Urbarmachung der Umgebung gefundenen Steine dienten als Baumaterial. Ihr neogotischer Turm, den der Gutsherr Philipp Graf zu Eulenburg nach einem Brand Ende des 19. Jahrhunderts neu erbauen ließ, prägt auch heute noch den Schlosshof. Der Großuhrenmacher Richter aus Berlin verbaute darin 1894 eine Turmuhr mit zwei Glocken. Die kleinere der beiden Glocken wurde im Zuge der Aufgabe des Kirchengebäudes 1985, zusammen mit der Orgel, dem Altar mit Bild, der Kanzel, dem Gestühl und anderem beweglichen Inventar, an andere Kirchengemeinden verkauft bzw. übergeben und befindet heute sich in einer Kirche in Neuholland. Größere Maßnahmen zum Erhalt des denkmalsgeschützten Kirchengebäudes wurden erst 1992/1993 ergriffen. Eine erste Restaurierung der Turmuhr nach alten Vorlagen erfolgte 1993. Nun, 25 Jahre nach der Restaurierung wird die Uhr mit der Umstellung auf den elektronischen Antrieb, für die dauerhafte Nutzung zukunftsfähig gemacht. Die Umsetzung der Maßnahmen wird im Zeitraum Juli bis August 2018 stattfinden.  
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Viele Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf stellen sich die Frage: Gehen oder bleiben? gar nicht erst. Es gibt keine weiterführenden Schulen mehr in der Nähe, der ÖPNV wird ausgedünnt, die Infrastruktur zurückgebaut und auch Freizeitangebote sind rar. Viele junge Menschen kehren ihren Wurzeln für Studium, Ausbildung und Arbeit den Rücken und ziehen in Städte. Die Älteren bleiben zurück. Unser Projekt „Hidden Places“ schult die Wahrnehmung von Jugendlichen und befähigt sie sich über Kunst und Kultur fantasievoll mit ihrem Alltag im ländlichen Raum vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auseinander zu setzen. Mittels sozialdokumentarischer Fotografie beschäftigen sich die Mädchen und Jungen im Alter von 16-17 Jahren, in Form von Landschaftsfotografien, mit Eindrücken aus ihrem direkten Umfeld, ihren Empfindungen und entwickeln darüber eine Vision für die Gestaltung ländlicher Räume. Unterstützt wird das Projekt „Hidden Places“ von der Fotokünstlerin Kathrin Karras aus Grüneberg, einem Ort in direkter Nachbarschaft zum Stiftungssitz. „Augen auf!“, heißt es dort für die Jugendlichen, auf der Suche nach Orten mit denen sie ihren Problemen, Sehnsüchten und Ängsten in Form von Fotografien Ausdruck verleihen können. Geleitet von Intuition, Neugier und von Empathie suchen sie Orte aus, mit denen sie etwas verbinden. Orte die sie umgebende Landschaften und Räume charakterisieren. Dabei nutzen sie die Fotografie als Mittel der Bestandsaufnahme und der Beschreibung, diskutieren die entstandenen Aufnahmen in Gruppen- und Einzelgesprächen und treffen eine Bildauswahl. Neben den theoretischen Grundlagen wie Bildaufbau, Bildgestaltung und dem Umgang mit Digitalkameras vermittelt das Projekt auch soziale Kompetenzen, wie Kritikfähigkeit und Selbstreflexion. Hand in Hand - Gemeinsam mit den inklusiv arbeitenden Teams des Handwerkerhofes auf Schloss & Gut Liebenberg verwandeln die Jugendlichen ihre aussagekräftigsten Aufnahmen in kleine Kunstwerke. Dazu werden Leuchtkästen selbst gebaut, mit den besten Fotos zusammengeführt und anschließend in der Exin Oberschule in Zehdenick ausgestellt. Die Welt von morgen ist veränderbar. Das möchten wir mittels künstlerischer Methoden verständlich machen. Dazu verknüpfen wir die künstlerischen Methoden mit naturwissenschaftlichen Fachbereichen. Das weckt die Neugierde der Jugendlichen, stärkt vernetztes Denken, fördert ihre Handlungsbereitschaft und bildet ihren individuellen künstlerischen Ausdruck aus. Wenn auch Sie Interesse an diesem Projekt und einer Durchführung an Ihrer Schule haben, dann wenden Sie sich an Ulrike Eichentopf unter der Telefonnummer 033094-700 466 oder per E-Mail an ulrike.eichentopf@dkb-Stiftung.de.
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Olympisches Dorf von 1936

Zehn Kilometer westlich von Berlin wurde das Sportlerdorf für ca. 4.000 Athleten der XI. Olympischen Sommerspiele von 1936 errichtet. Unter Leitung des Architekten Werner March, der auch das Reichssportfeld und das Olympiastadion entwarf, entstand das Olympische Dorf in einer Bauzeit von nur zwei Jahren. Im Anschluss an das Sportereignis im August 1936 dienten die Gebäude als Kaserne eines Infanterielehrregiments der Wehrmacht, später als Lazarett. Nach dem 2. Weltkrieg nutzten Einheiten der sowjetischen Streitkräfte das Gelände. Die DKB STIFTUNG wurde mit der musealen Vermittlung des Flächendenkmals betraut und möchte Besucher, im Rahmen von Sonderführungen, über die vielen interessanten historischen Details informieren. Mehr Informationen zu unseren Führungen finden Sie hier. Bis ins Jahr 2016 hat sich die Stiftung um eine nachhaltige Entwicklung des Olympischen Dorfs von 1936 gekümmert. Im Mittelpunkt der Aktivitäten standen denkmalgerechte Landschaftspflege sowie Bausicherungs- und Verschönerungsarbeiten am historischen Bestand. Schwerpunkte bildeten hier das imposante Speisehaus der Nationen im Bauhaus-Stil, das Hindenburghaus, die Turn- und die Schwimmhalle sowie der Sportplatz. Dazu führte die Stiftung von 2009 bis 2013 umfassende Sicherungen im Rahmen des Förderungsprogrammes „Substanzerhaltung und Restaurierung von unbeweglichen Kulturdenkmälern von nationaler Bedeutung durch.“
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„Die Tomaten im Supermarkt sehen so müde und traurig aus“, findet Jule. Jedes Jahr in den Sommerferien besucht sie Paul in seinem Garten. Dort gibt es nicht nur strahlende Tomaten, die einen förmlich anlachen. Es gibt auch Kräuter, summende Bienen, wunderbar duftende frische Erde, Bohnen, Zucchini, Feigen, Karotten, Zitronen. Im Liebenberger Gutsgarten läuft gerade das Theaterstück „Kulinarius Karottengold“. Als Einstimmung auf leckeres Essen, das die Kinder gleich selbst herstellen werden. Der leidenschaftliche Gärtner Paul erklärt Jule nicht nur, warum seine Tomaten so leuchten, wie wichtig Sonne, Regen und Wind sind und was seine Pflanzen sonst noch zum Wachsen brauchen. Er erklärt Jule auch, was genussvolles Essen ist. Eine frische, schnell selbst hergestellte Zitronenlimonade. Oder Leckerschmecker-Power-Kugeln aus Nüssen, Aprikosen, Kakao, Kokos und Honig. Die sind nicht nur gesünder als Schokolade. Sie versorgen den Körper auch länger mit Energie. Nach dem Theaterstück dürfen die Kinder selbst ran: Zitronenlimonade herstellen. Butter aus Sahne schütteln, Kräuter schneiden und mit der Butter vermengen. Fertig ist die eigene Kräuterbutter. Obst und Gemüse ernten und daraus gesunde Spieße machen. Beim großen Picknick im Park sind sich die Drittklässler schnell einig: Alles, was sie selbst hergestellt haben, ist richtig lecker und schmeckt beim gemeinsamen Essen gleich doppelt so gut. Mit unserem Aktionstag zur Ernährungsbildung möchten wir Kindern individuelle Verständnis- und Gestaltungshorizonte eröffnen, positive Impulse für den Ernährungsalltag von Kindern geben und kognitive, soziale und feinmotorische Lernmöglichkeiten im Umgang mit Nahrungsmitteln schaffen.
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Die bewegte Geschichte von Schloss & Gut Liebenberg

Heute startet die Projektwoche der Libertasschule aus Löwenberg, in der sich alles um die bewegte Geschichte von Schloss & Gut Liebenberg dreht. Warum wurden auf dem Gelände des Schlosses Stolpersteine verlegt und welche Bedeutung haben sie? Wer war Libertas Schulze-Boysen? Wie leisteten Menschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus? Und welche Motive und Ziele hatten sie dabei? Unterstützt durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand erwerben die Jugendlichen der Klassenstufen 7-10 in verschiedenen Workshops Kenntnisse über die historische Entwicklung des Schlosses, über seine Schlossherren, Bewohner und Gäste. Gemeinsam werden anschließend die Ergebnisse ausgewertet, präsentiert und die Projektwoche reflektiert.
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#DemokratieStärken – Jugendkonferenz der START-Stiftung

Rund 200 Jugendliche kamen am 11. und 12. Juni 2018 zur Jugendkonferenz der START-Stiftung #DemokratieStärken nach Berlin, um mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und Zivilgesellschaft darüber zu diskutieren wie wir unsere Demokratie stärken können. Wir, die DKB STIFTUNG, haben die Jugendkonferenz als Partner unterstützt. Zum Projekt: Jugendkonferenz #DemokratieStärken
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  • Führung

Führungen auf Schloss & Gut Liebenberg

In einem Naturschutzgebiet 60 km nördlich von Berlin liegt Schloss & Gut Liebenberg. Von der einmalig schönen Wald- und Seenlandschaft des Löwenberger Landes umrahmt, erwartet…
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  • Sonderausstellung

Sonderausstellung Libertas Schulze-Boysen und die Rote Kapelle

Die Sonderausstellung „Libertas Schulze-Boysen und die ‚Rote Kapelle‘ “ hat seit November 2004 ihren Platz in der Liebenberger Schlosskapelle und erinnert an die Kindheit und…
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  • Pressemitteilung

Ein Aktionstag der DKB STIFTUNG zu bewusster Ernährung

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