Wir wandeln das Handeln.

Wenn unsere Kinder, Enkel- und Urenkelkinder in einer Gesellschaft leben sollen, die lebenswert und lebendig ist, die für alle Chancen offen hält und die mit dem Wissen ihrer Geschichte die Zukunft gestaltet, dann müssen wir heute etwas dafür tun. Dann müssen wir unser Handeln wandeln. Unsere Vision

erleben.verstehen.lernen.

Um unsere Kinder, Enkel- und Urenkelkinder in einer Gesellschaft aufwachsen zu lassen, die lebenswert und lebendig ist, müssen wir lernen nachhaltig zu denken und zu handeln. Nachhaltiges Handeln bedeutet, konsequent für die Erhaltung und Verbesserung unserer Lebensgrundlagen einzutreten. Dabei ist es wichtig vorausschauend zu handeln und mögliche Risiken und deren langfristige Auswirkungen schon heute in unsere Entscheidungen einzubeziehen. ZUM WIRKUNGSFELD

stärken.befähigen.verbinden.

Nicht alle Menschen in unserer Gesellschaft haben die gleichen Chancen. Unser Ziel ist es, Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen zu ermöglichen, selbstständig und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. ZUM WIRKUNGSFELD

formen. fördern. gestalten.

Kulturelle Bildung ist ein wichtiger Bestandteil allgemeiner Bildung und ein wesentliches Element für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie beeinflusst maßgeblich die Persönlichkeitsentwicklung, schult vernetztes Denken, Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen, arbeitet soziale Kompetenzen heraus und bildet Verantwortungsbewusstsein. ZUM WIRKUNGSFELD

bewahren. erforschen. vermitteln.

Für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft ist das Wissen über die Vergangenheit von zentraler Bedeutung. Bauliche Zeugnisse der Geschichte, historische Orte, Traditionen und geschichtliche Zusammenhänge geben unseren Regionen und uns als darin lebenden Menschen unsere Identität. ZUM WIRKUNGSFELD

Aktuelle

Projekte

„Am Frieden krank oder Wege in die Demokratie“ Themenherbst auf Schloss & Gut Liebenberg

Am Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018 wird auf Schloss & Gut Liebenberg feierlich der Themenherbst mit dem Titel „Am Frieden krank oder Wege in die Demokratie“ eröffnet. Anlässlich des 100. Jahrestages des Endes des ersten Weltkriegs am 11. November und den aktuellen Konfliktlagen in Deutschland und der Welt beschäftigen wir uns in den Veranstaltungen des Themenherbstes mit dem Titel „Am Frieden krank oder Wege in die Demokratie“ mit den Fragen, welche Möglichkeiten es für den Umgang mit kriegerischen Auseinandersetzungen gibt und was perspektivisch für einen Neuanfang und den Frieden danach benötigt wird. Eine Ausstellung zum Reichbanner, verschiedene Filmvorführungen und Gespräche zeigen, welche Wege zu unterschiedlichen Zeiten begangen wurden, um Frieden und Demokratie zu stärken. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern werden Veranstaltungen zur Erinnerung und zur historisch-politischen Bildung durchgeführt. Schloss & Gut Liebenberg, das lange Zeit auch für preußische Tugenden und wenig gesellschaftliche Teilhabe stand, wird damit zu einem Forum für zivilgesellschaftliche Auseinandersetzungen mit Geschichte und Gegenwart. Am 9. September, am Tag des offenen Denkmals, laden wir zu einer ganz besonderen Entdeckungsreise in die Geschichte ein. In der Sommergalerie präsentiert sich für nur einen Tag ein seltener Kunstschatz in Originalgröße - das 5x3 Meter große Mosaik der Alexanderschlacht, gefunden 1831 in Pompeji. Die Mosaikkopie auf Fayencefliesen stammt vermutlich aus der Keramikmanufaktur Giustiniani bei Neapel. Sie traf, zusammen mit der von König Friedrich Wilhelm IV für die Römischen Bäder in Potsdam bestellten Kopie, etwa Ende 1843 in Liebenberg ein. Die beeindruckende farbige Nachbildung des antiken Mosaikwandbildes ist ein Beispiel dafür wie im Preußen des 19. Jahrhunderts antike Helden und heroische Tugenden verehrt wurden. Die Schloss- und Gutsanlagen Liebenbergs laden zudem mit einem vielfältigen Programm ganztägig zur Erkundung ein. Geöffnet sind die Ausstellung zur Schloss- und Gutsgeschichte im Inspektorenhaus, die Feldsteinkirche, der Schlosspark und die Libertaskapelle im Schloss, mit der Ausstellung zu Libertas Schulze-Boysen und der Roten Kapelle, sowie die Ausstellungsscheune auf dem Gutshof mit einer Präsentation zu historischer Landtechnik. Mit unseren Aktivitäten fördern wir gezielt die Bewahrung, Erforschung und Vermittlung des kulturellen Erbes seiner denkmalgeschützten Liegenschaften. Diese sollen als lebendige Denkmale für deren Bedeutung sensibilisieren, historisches Wissen vermitteln und Möglichkeiten zur Identitätsbildung und Orientierung zur Verfügung stellen.  
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Der Vergangenheit eine Zukunft geben

Digitale Technologien haben in viele Lebensbereiche Einzug gehalten und die damit verbundenen Umbrüche machen auch vor der Bewahrung und Pflege des kulturellen Erbes, eine unserer Kernaufgaben als DKB STIFTUNG, nicht halt. Die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert ist das älteste Bauwerk Liebenbergs. Sie war wahrscheinlich eines der ersten dauerhaften Gebäude der Siedlung. Die bei der Urbarmachung der Umgebung gefundenen Steine dienten als Baumaterial. Ihr neogotischer Turm, den der Gutsherr Philipp Graf zu Eulenburg nach einem Brand Ende des 19. Jahrhunderts neu erbauen ließ, prägt auch heute noch den Schlosshof. Der Großuhrenmacher Richter aus Berlin verbaute darin 1894 eine Turmuhr mit zwei Glocken. Die kleinere der beiden Glocken wurde im Zuge der Aufgabe des Kirchengebäudes 1985, zusammen mit der Orgel, dem Altar mit Bild, der Kanzel, dem Gestühl und anderem beweglichen Inventar, an andere Kirchengemeinden verkauft bzw. übergeben und befindet heute sich in einer Kirche in Neuholland. Größere Maßnahmen zum Erhalt des denkmalsgeschützten Kirchengebäudes wurden erst 1992/1993 ergriffen. Eine erste Restaurierung der Turmuhr nach alten Vorlagen erfolgte 1993. Nun, 25 Jahre nach der Restaurierung wird die Uhr mit der Umstellung auf den elektronischen Antrieb, für die dauerhafte Nutzung zukunftsfähig gemacht. Die Pflege einer Turmuhr, wie die der Liebenberger Kirche, ist aufwendig und schwierig. Besondere Aufmerksamkeit ist vor allem bei der Wartung der Schlagwerke mit den Seilzügen geboten, da diese überdehnen, irgendwann reißen können. Um den Aufwand für die Bedienung und Pflege deutlich zu reduzieren, ohne das historische Uhrwerk zu verändern, werden wir ab Juli 2018 in Kooperation mit der Gemeinde Falkental, die Turmuhr und das Schlagwerk auf einen elektrischen Antrieb umstellen. Die Uhr wird dann über einen Funkempfänger zu steuern sein. Maßnahmen: Die Uhr und das Schlagwerk werden mit einem Elektromotor und einer elektronischen Uhrsteuerung ausgestattet. Das Schlagwerk wird dann halbstündlich und zur vollen Stunde schlagen. Die Glocke erhält ebenfalls eine elektronische Steuerung sowie einen linearem Antrieb. Durch diesen linearen Antrieb werden sich der Wartungsaufwand, die Körperschallausbildung und die Bauwerksbelastungen erheblich reduzieren. Die Umsetzung der Maßnahmen findet im Zeitraum Juli bis August 2018 statt.  
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Alexanderschlacht – Mosaikkopie nach antikem Vorbild

Die beeindruckende farbige Nachbildung des 5x3 Meter großen Mosaiks der Alexanderschlacht nimmt Sie mit auf eine besondere Entdeckungsreise in die Geschichte. Das Originalmosaik wurde 1831 bei Ausgrabungen in Pompeji in der „Casa del Fauno“ (Haus des Fauns) gefunden, ist eines der bekanntesten römischen Mosaike und circa 2100 Jahre alt. Es zeigt aller Wahrscheinlichkeit nach die Schlacht bei Issos im Jahre 333 v. Chr., zwischen Alexander dem Großen und dem persischen Großkönig Dareios III. Zu sehen ist eine wilde Schlachtszene mit mehreren Reitern, Bewaffneten, Pferden und Streitwagen. An der Spitze seiner Truppen stürmt vom linken Bildrand Alexander der Große heran und versucht den Perser im Kampf zu treffen. Dareios hat den Körper bereits zur Flucht gewandt, lediglich sein Blick richtet sich auf Alexander. Ein seltener Kunstschatz auf Schloss & Gut Liebenberg Die Mosaikkopie auf Fayencefliesen stammt vermutlich aus der Keramikmanufaktur Guistiniani bei Neapel. Sie traf, zusammen mit der von König Friedrich Wilhelm IV für die Römischen Bäder in Potsdam bestellten Kopie, etwa Ende 1843 in Liebenberg ein.1 Das Mosaik ist wahrscheinlich ein Geschwisterstück zu der Potsdamer und der englischen Kopie (Chatsworth Castle, Derbyshire). Zur Erwerbungszeit befand sich Liebenberg im Aufwind und der Gutsherr Karl Adolf Freiherr von und zu Hertefeld (1794-1867) hatte seinen Wohnsitz permanent hierher verlegt. Das Gut prosperierte durch Einführung neuer landwirtschaftlicher Methoden. Der seltene Kunstschatz wurde wahrscheinlich initial als Fußbodenbedeckung im ehemaligen Archivgebäude verwendet – eine ähnliche Verwendung wie in den Römischen Bädern in Potsdam. Spätestens um 1900 wurde die Alexanderschlacht in den Waffensaal als Wandschmuck verbracht. In den 1950er Jahren wurde das Wandbild aus dem ehemaligen sogenannten Waffensaal abgenommen2 und war danach bis 2002 im Obergeschoss des Schlosses angebracht. Zum Tag des offenen Denkmals, am 09.09.2018, wird dieser seltene Kunstschatz auf Schloss & Gut Liebenberg seit Langem erstmals wieder ausgestellt. Dazu wird vorab die Mosaikkopie aufgebaut und in Augenschein genommen. Eine Bestandsaufnahme durch den Diplom-Restaurator Cord Brune, Uta Scholz, Restauratorin von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und Dr. Thomas Steller, Leiter Bildung und Museum, zeigt, ob alle Teile vorhanden und in welchem Zustand sie sind. Langfristiges Ziel ist die dauerhafte Sicherung, Wiederherstellung und öffentliche Präsentation dieses wertvollen denkmalgeschützten Objekts. Dies geschieht mithilfe des Museumsverbandes Brandenburg und weiterer noch zu gewinnender Projektpartner. Gern können Sie uns bei diesem Projekt unterstützen. Kontakt: Dr. Thomas Steller, thomas.steller@dkb-stiftung.de   1 Vgl.: Nehls, Harry, Kurzer Nachtrag … in: Landesgeschichtliche Vereinigung Brandenburg e.V.  Mitteilungsblatt, 95/1994 Heft 1, S. 9ff. 2 Dokumentensammlung VSQ 17, 19, 21.
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START-Erlebniswoche im Jugenddorf Gnewikow

Die START-Stiftung begleitet Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Bildungsweg und setzt damit Impulse für gesellschaftliche Veränderung. Mit dem Jugenddorf in Gnewikow, am Ufer des Ruppiner Sees gelegen, fand die START-Stiftung einen Ort, an dem es möglich ist in neuen kreativen und sich vom Schulsystem unterscheidenden Lernumfeldern das gemeinsame soziale und erfahrungsorientierte Lernen und die Persönlichkeitsbildung der Stipendiatinnen und Stipendiaten auf vielfältige Weise zu fördern. Durch das Zusammentreffen von unterschiedlichen Persönlichkeiten verschiedener Kulturen entstand eine besondere Atmosphäre, die die Teilnehmenden miteinander in Kontakt brachte und zum Austausch anregte. Lernen Konflikten zu begegnen, sensibel die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und vorausschauend zu handeln -professionelle Trainerinnen und Trainer sowie Alumni des START-Programms begleiteten die Teilnehmenden während der Erlebniswoche und standen für alle Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Wir, die DKB STIFTUNG verstehen Vielfalt als wertvolle Chance und unterstützen aus diesem Grund die START-Stiftung dabei, Menschen in ihrer Persönlichkeit zu stärken und interkulturelle Barrieren abzubauen.  
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Retrospektive „ELGNER. Die rote Blume. MALEREI 1997 -2017“

Vom 21. September bis 20. Januar 2019 können in Magdeburg, in der Galerie Forum Gestaltung e.V., Kunstwerke aus 20 Jahren Schaffenszeit des Künstlers Jens Elgner erlebt werden. Die Retrospektive „ELGNER. Die rote Blume. MALEREI 1997 -2017“ stellt rückblickend die Arbeit des Blankenburger Künstlers vor, den die DKB STIFTUNG über lange Zeit gefördert hat. Die DKB STIFTUNG hat gemeinsam mit dem DKB Standort Magdeburg der Ausstellung fünf Werke aus unserem Stiftungs-Werkbestand zur Verfügung gestellt.
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„Five Little Pieces For Peace“ – Vom Abenteuer des Friedens

Zwei Friedensforscher aus dem Universum machen sich auf den Weg, wieder einmal die Erde zu besuchen und sich ein Bild von den Fortschritten zum Frieden auf der Erde zu machen. „Five Little Pieces For Peace“ ist ein Stück des Präventionstheaters EUKITEA, das Mut und Freude auslöst, den Frieden zu verwirklichen! Heiter und tief berührend mit viel Musik und Bewegung. Das Stück ist Bestandteil unseres Themenherbstes, in dem wir Möglichkeiten für den Umgang mit kriegerischen Auseinandersetzungen und Perspektiven für einen Neuanfang und den Frieden danach diskutieren möchten. Empfohlen wird das Theaterstück für die Klassen 5 – 7. Sie möchten, dass „Five Little Pieces For Peace“ an Ihre Schule kommt? Schreiben Sie uns eine E-Mail an: thomas.steller@dkb-stiftung.de.    
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Entdecken was uns verbindet – Tag des offenen Denkmals

Mit der Eröffnung des Themenherbstes am Tag des offenen Denkmals laden vielfältige Programmpunkte zu Streifzügen durch die Vergangenheit auf Schloss & Gut Liebenberg ein. Eine…
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Führungen auf Schloss & Gut Liebenberg

In einem Naturschutzgebiet 60 km nördlich von Berlin liegt Schloss & Gut Liebenberg. Von der einmalig schönen Wald- und Seenlandschaft des Löwenberger Landes umrahmt, erwartet…
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Ein Aktionstag der DKB STIFTUNG zu bewusster Ernährung

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