Wir wandeln das Handeln.

Wenn unsere Kinder, Enkel- und Urenkelkinder in einer Gesellschaft leben sollen, die lebenswert und lebendig ist, die für alle Chancen offen hält und die mit dem Wissen ihrer Geschichte die Zukunft gestaltet, dann müssen wir heute etwas dafür tun. Dann müssen wir unser Handeln wandeln. Unsere Vision

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Wirkungsfelder

Kulturelle Bildung und Nachwuchs­förderung

Kulturelle Bildung ist ein wichtiger Bestandteil allgemeiner Bildung und ein wesentliches Element für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
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Inklusion und Prävention

Nicht alle Menschen in unserer Gesellschaft haben die gleichen Chancen. Unser Ziel ist es, Menschen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen eine selbstbestimmte, aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
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Kulturelles Erbe

Für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft ist das Wissen über die Vergangenheit von zentraler Bedeutung.
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Bildung für nachhaltige Entwicklung

Nachhaltiges Handeln ist eine Grundvoraussetzung, damit unsere Kinder, Enkel und Urenkel in einer Gesellschaft aufwachsen, die lebenswert und lebendig ist. Eine Gesellschaft die für jeden alle Chancen offen hält.
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Projekte

Starke Charaktere zum Internationalen Frauentag – Libertas Schulze-Boysen

Zum Internationalen Frauentag 2021 geben wir in diesem Jahr mit einem Digitorial Einblick in das beeindruckende Leben von Libertas Schulze-Boysen. Libertas Schulze-Boysen (1913-1942) kämpfte während des Nationalsozialismus für Frieden und Freiheit, Menschlichkeit und Solidarität und gegen die Unterdrückung und Diskriminierung. Sie und viele Mitstreiter*innen gaben ihr Leben für den Einsatz für Gerechtigkeit. Libertas, die in Liebenberg, dem heutigen Sitz der DKB STIFTUNG, aufwuchs, wandelte sich von einer Mitläuferin zur Gegnerin des Nationalsozialismus. Starke Frauen wie sie können Vorbilder sein und uns alle darin bestärken, uns immer wieder gegen Diskriminierung zu stellen.

Der Internationale Weltfrauentag ehrt Frauen. Er ist zugleich eine Erinnerung daran, dass viele Frauen in Deutschland und im Rest der Welt noch immer Sexismus, Gewalt und strukturellen Benachteiligungen ausgesetzt sind. Er ist deshalb auch ein Aufruf an die gesamte Gesellschaft, sich für die selbstverständlichen Rechte von Frauen einzusetzen und Gleichberechtigung und Chancengleichheit endlich in allen Bereichen umzusetzen.

Klickt auf "Inhalte laden" und anschließend auf die Pfeile oder die drei Punkte für eine Darstellung des Digitorials zu Libertas Schulze-Boysen im Vollbild!  

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Videotour „Geheimnisvolles Schloss & Gut Liebenberg“

Schloss & Gut Liebenberg ist geheimnisvoll und hat eine spannende Geschichte. Damit auch andere davon erfahren, kümmern wir uns in unserem Wirkungsfeld „Kulturelles Erbe“ um die denkmalgeschützte Liegenschaft und machen sie Besucher*innen zugänglich. Doch was tun, wenn ein Besuch zurzeit nicht möglich ist? Wir bringen kurzerhand das Museum zu den Menschen! So machen wir kulturelle Teilhabe auch in Pandemiezeiten möglich.

60 km nördlich von Berlin liegt Schloss & Gut Liebenberg mitten in einem Naturschutzgebiet. Von der schönen und erholsamen Wald- und Seenlandschaft des Löwenberger Landes umrahmt, wartet das denkmalgeschützte Ensemble mit einer spannenden Vergangenheit auf. Museumsleiter Dr. Thomas Steller zeigt Highlights aus 800 Jahren Geschichte und nimmt die Besucher*innen mit auf einen Rundgang zu verborgenen Orten, geheimnisvollen Denkmälern und zeigt Stellen auf Schloss & Gut Liebenberg, die sonst nicht besucht werden können. Schloss & Gut Liebenberg und das dazugehörige Museum werden heute von der DKB STIFTUNG gepflegt und betrieben.

Schloss & Gut Liebenberg hat eine bewegte Vergangenheit und wurde immer wieder zum Schauplatz deutscher Politik: Kaiser Wilhelm II. war mit dem Liebenberger Gutsherren Philipp Fürst zu Eulenburg-Hertefeld gut befreundet und oft zu Besuch, Theodor Fontane schrieb „Zu meinen glücklichsten Wanderungstagen gehören die in Liebenberg verbrachten“, die im Widerstand gegen die Nationalsozialisten aktive Libertas Schulze-Boysen nutzte ihr heimatliches Gut als Rückzugsort und in der DDR diente Liebenberg als Mustergut und Erholungsort der SED. Der Rundgang macht die abwechslungsreiche Liebenberger Geschichte vom Mittelalter bis heute erlebbar und stellt die Menschen vor, die Liebenberg geprägt haben. Gerade in der aktuellen Zeit ist es für viele Menschen schwierig, Ausstellungen und Orte zu besuchen. Deshalb bringt die DKB STIFTUNG das Museum mit dieser Videotour zu den Menschen.

Fragen rund um das Thema Geschichte und Museum beantworten wir gerne unter museum@dkb-stiftung.de.
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Das Liebenberger Schneidebrett – ein eckiges „rundes“ Produkt

Dürfen wir vorstellen: das Liebenberger Schneidebrett aus massiver Eiche. Wir sind auf dieses hochwertige Produkt schon ein bisschen stolz, denn es vereinigt in sich viele Aspekte, für die wir stehen: Qualität, Nachhaltigkeit und Inklusion. Und die Mitarbeiter*innen aus der DKB STIFTUNG Liebenberg gGmbH zeigen ganz nebenbei, was Kreislaufwirtschaft eigentlich bedeutet.

Das Ziel war es, mit dem Team des Inklusionsunternehmens ein hochwertiges, nachhaltiges und optisch ansprechendes Produkt herzustellen. Das beste einheimische Holz für ein solches Schneidebrett, die Eiche, war mit Hilfe der Expertise unserer Fachfrauen und -männer aus dem Bereich Forst schnell gefunden.  Denn Eichenholz ist extrem robust, langlebig und wirkt sogar antibakteriell – optimal für den Einsatz bei der Zubereitung von Speisen.

Für das Projekt Liebenberger Schneidebrett wurden ganze neun Kubikmeter Eichenholz verarbeitet, ein Großteil davon aus unserem eigenen Liebenberger Wald. Die dafür gefällten Eichen waren über 150 Jahre alt und haben in dieser Zeit bestimmt so einige illustre Gesellschaft unter ihren Kronen vorbeiziehen sehen – vielleicht sogar Fontane bei seinen Wanderungen? Wenn diese stolzen Bäume weichen, sorgen wir aktiv für die Waldverjüngung und somit für den wiederkehrenden Kreislauf in einem gesunden Ökosystem.

Viele Arbeitsschritte benötigt so ein Brett, bis es fertig ist, vom Zuschneiden des Holzes bis zum Einölen der Schneidebretter. Das Liebenberger Schneidebrett ist ein echter Gemeinschaftserfolg: Die Kolleg*innen unterstützten sich gegenseitig und sprangen flexibel ein. Zum Beispiel die gute Seele der Schlossgärtnerei, Gärtnerin Anika Hensel. Doch sie kann noch mehr: Bretter schleifen – wenn Hände in der Tischlerei gefragt sind. Oder Honig und Aufstrich etikettieren – wenn Konzentration und Fingerspitzengefühl gefragt sind. Ein echtes Allroundtalent mit Teamgeist.

Nachhaltigkeit ist in Liebenberg kein Schlagwort, sondern wird immer mitgedacht: Deshalb gab es in der Tischlerei keine Abfälle, sondern nur nützliche Nebenprodukte. Die 12,5 Kubikmeter Späne enden als Einstreu in den Legenestern der Hühner – und die mögen das sehr! Deshalb ist das Liebenberger Schneidebrett trotz seiner rechteckigen Form ein rundes Produkt: Holz aus den eigenen Wäldern, gemeinschaftliche Produktion in der DKB STIFTUNG Liebenberg gGmbH und nachhaltige Verwendung aller Nebenprodukte. Und wenn in einer Eierschachtel unserer Liebenberger Eier noch ein kleines Stück Holzspan liegt, dann kommt ein Teil des Liebenberger Bretts sogar zu ganz neuen Besitzer*innen.
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Schlösser und Gärten der Mark

Weit tragen die Klänge der Liebenberger Kirchenglocke, aus der Liebenberger Identität ist sie nicht mehr wegzudenken. Dass die Kirche auf Feldsteinen aus dem 13. Jahrhundert steht, wissen jedoch die wenigsten. Die Geschichte Liebenbergs reicht weit in die Historie Brandenburgs zurück.

Die Publikation „Schlösser und Gärten der Mark, Heft 160“ mit Texten unseres Museumsleiters Dr. Thomas Steller stellt nun Liebenberg in seiner ganzen Bandbreite dar und zeigt die Vielschichtigkeit von Schloss & Gut Liebenberg von der Siedlungsgeschichte des 13. bis 16. Jahrhunderts über die Gutsgeschichte des 16. Jahrhunderts bis ins Jahr 1945 hin zur wechselvollen Geschichte während der DDR-Zeit. Viele historische Fotografien und Bebilderungen vermitteln einen lebhaften Eindruck des für die Region Mark Brandenburg so wichtigen Gutes — heute Sitz der DKB STIFTUNG. Neben einem umfangreichen Einblick in die Architektur- und Landschaftsgeschichte zeigt der Band, welche Personen für die Entwicklung von Schloss & Gut Liebenberg von Bedeutung waren.

Alle Informationen zur Publikation und den Bestellmöglichkeiten gibt es hier: Dr. Thomas Steller: Schlösser und Gärten der Mark, Heft 160  
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Geschichte die bewegt! — Einblicke in 750 Jahre Liebenberg

Schloss & Gut Liebenberg ist nicht nur ein Schloss mit imposanter Fassade. Das Ensemble spiegelt verschiedene Entwicklungen einer langen deutschen Geschichte vom Mittelalter bis heute wieder. Spannende historische Einblicke in 750 Jahre Liebenberg hält die Ausstellung im Inspektorenhaus für ihre Besucher*innen bereit. Die DKB STIFTUNG hat es sich zur Aufgabe gemacht, die spannenden Relikte der bewegten Schloss- und Gutsvergangenheit zu bewahren sowie die Geschichte des Ortes zu erforschen und zugänglich zu machen. Durch die verständliche Aufbereitung für die Öffentlichkeit trägt das Museum dazu bei, dass Vergangenes zu einer Bereicherung für die Gegenwart wird. Die ständige Ausstellung zur Vergangenheit Liebenbergs, den Familien von und zu Eulenburg und Hertefeld und der DDR-Geschichte des Schulguts zeigt die spannenden Ereignisse. Sie erzählt zum Beispiel davon, wie Urbarmachung der Felder im 17. Jahrhundert die Liebenberger Umgebung noch heute prägt. Weiterhin erfahren Besucher*innen Interessantes zum Bau und Ausbau des Schlosses zu einem der angesagtesten Herrensitze in der Mark Brandenburg und einem der größten, sogar international beachteten Skandale des ehemaligen Kaiserreiches.
Wollen Sie mit unseren erfahrenen Gästeführern das malerische Schloss- und Parkensemble von Liebenberg erkunden? Sie haben Fragen zum Museum? Ihre individuelle Anfrage beantworten wir gern. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: museum@dkb-stiftung.de.

Aktuell ist das Museum aufgrund der Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen. Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald wir wieder geöffnet haben.
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Unser Jahrbuch 2020 ist da! – Willkommen im Chancenland!

Ländliche Räume sind für uns Orte voller Möglichkeiten. Wie aber kann Stiftungsarbeit dazu beitragen, den ländlichen Raum zu entwickeln? Unser Stiftungsjahrbuch gibt Einblick, wie wir zusammen mit den Menschen aus der Region den ländlichen Raum mit nachhaltigen Ideen zum Leben, Wohnen und Arbeiten füllen.

Hier geht es zum Download!

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Erinnerungen an die Zeit nach dem Mauerfall

DKB STIFTUNG zeigte anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Wiedervereinigung die Fotografie-Ausstellung „Nach dem Mauerfall. Daniel Biskup. Fotografien 1990–1995“. Der Fotograf Daniel Biskup bereiste Anfang der 1990er Jahre den Osten Deutschlands und dokumentierte Menschen, Dörfer und Städte im Spiegel der Umbruchszeit nach dem Mauerfall. Seine Fotografien zeigen ungeschminkt Alltagsszenen, die durchaus gemischte Gefühle auslösen. Wie sah es abseits der Feierlichkeiten aus, als die erste Euphorie verflogen war? Im Interview mit der DKB STIFTUNG gibt Daniel Biskup Einblicke in seine Erinnerungen an diese bewegte Zeit:




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