Kunstsammlung der DKB STIFTUNG
Die vor über 20 Jahren entstandene Sammlung entsprang dem Gedanken, junge Künstler*innen aus den damals noch neuen Bundesländern langfristig zu unterstützen. Gekoppelt an ihre Standorte förderte unsere Stifterin, die DKB AG, 14 Personen aus den Regionen ihrer 14 Standorte. Ziel war es einen regen Austausch zwischen Mitarbeitenden und Künstler*innen zu ermöglichen.
Allen Künstlerinnen und Künstler gemein ist, dass sie zum Zeitpunkt der Förderung entweder ihr Studium gerade beendet oder sich im zweiten Bildungsweg der Kunst zugewandt hatten. Sie verbindet ihre Sozialisation in der späten DDR und die Herausforderung, ihre Arbeit nach dem gesellschaftlichen Umbruch und der Wiedervereinigung unter neuen Bedingungen weiterzuführen.
Durch die konsequente Förderung der vierzehn Künstlerinnen und Künstler im Zeitraum 1994 bis 2003 wurden knapp 1.000 Werke erworben, die die künstlerische Entwicklung jedes einzelnen in stilistischer Dichte und Komplexität widerspiegeln. Die Kunstsammlung der DKB STIFTUNG bündelt daher insbesondere die abstrakten, teils figürlichen Frühwerke der Künstlerinnen und Künstler. 2004 bündelte die DKB ihr gesellschaftliches Engagement unter dem Dach der DKB STIFTUNG, in deren Vermögen die Kunstsammlung überführt wurde.
Auch heute arbeitet die DKB STIFTUNG eng mit den damals beteiligten Künstlerinnen und Künstlern in Ausstellungs- und Vermittlungsprojekten zusammen.
Zudem führte die DKB STIFTUNG 2019 ein gemeinsames Projekt mit der Neuen Schule für Fotografie in Berlin durch. Ein Wettbewerb zum Thema „Umbruch“ sowie eine begleitende Ausstellung von Mai bis Juni 2019 zeigte die Werke von Ekaterina Sevrouk, Sabrina Radeck und Sophie Seydel. Im Mittelpunkt stand die Dokumentation von aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen.
Geförderte Künstler*innen
Iris Band
Iris Band, 1999
Iris Band, 1999
Iris Band, 2000
Iris Band, 2000
Wolf Bertram Becker
Wolf Bertram Becker, 2000
Wolf Bertram Becker, 1997, (Landesmuseum Weimar)
Wolf Bertram Becker, 1996
Wolf Bertram Becker, 1996
André Böhme
André Böhme, 1999
André Böhme, 1999
André Böhme, 1999
André Böhme, 1999
Jens Elgner
Jens Elgner, 1999
Jens Elgner, 1999
Jens Elgner, 1999
Jens Elgner, 1998
Jana Franke
Jana Franke studierte an der Burg Giebichenstein in Halle. In ihren Arbeiten verbinden sich filigrane Wesen und lyrische Satzfragmente mit der Bildfläche. Die titelgebenden Wortgruppen geben den Werken eine weitere sehr persönliche Dimension. Ihre Farbpalette reicht von gedeckten bis zu leuchtenden Farben.
Jana Franke, 2000
Jana Franke, 2000, 2000
Jana Franke, 1998
Jana Franke, 1998
Rando Geschewski
Rando Geschewski, 1995
Rando Geschewski, 1999
Rando Geschewski, 2000
Rando Geschewski, 1999
Harald Rainer Gratz
Harald Gratz, 1999
Harald Gratz, 2000
Harald Gratz, 1996
Harald Gratz, 1996
Peter Klitta
Peter Klitta, 1996
Peter Klitta, 1996
Peter Klitta, 1997
Peter Klitta, 2000
Bernd Kommnick
Bernd Kommnick, 1999
Bernd Kommnick, 1999
Bernd Kommnick, 1999
Bernd Kommnick, 1999
Ute Laux
Ute Laux, 2000
Ute Laux, 2000
Ute Laux, 2000
Ute Laux, 1998
Uwe Mühlberg
Uwe Mühlberg, 1995
Uwe Mühlberg, 1998
Uwe Mühlberg, 1997
Uwe Mühlberg, 1999
Daniel Sambo-Richter
Daniel Sambo-Richter, 2000
Daniel Sambo-Richter, 1997
Daniel Sambo-Richter, 2000
Daniel Sambo-Richter, 1997
Joachim B. Schulze
Joachim B. Schulze, 1998
Joachim B. Schulze, 1998
Joachim B. Schulze, 1998
Joachim B. Schulze, 1998
Michaela Weimann
Michaela Weimann wurde wie Wolf Bertram Becker als Autodidakt in die DKB Kunstförderung aufgenommen. Nach ihrem Studium an der Fachhochschule für Lederverarbeitungstechnik in Weißenfels kam sie zur Malerei. Spielerisch-schöpferisch geht sie an die Bildgestaltung heran. Heute arbeitet Michaela Weimann wieder in der Lederverarbeitung.
Michaela Weimann, 2000
Michaela Weimann, 1997
Michaela Weimann, 1998
Michaela Weimann, 1997
Stipendiaten des Fotografie-Wettbewerbs und Ausstellung „Umbruch“ in Kooperation mit der Neuen Schule für Fotografie
Ekaterina Sevrouk
Ekaterina Sevrouk studierte an der WIFI in Wien digitales Mediendesign und digitale Fotografie und studiert nun postgradual an der Neuen Schule für Fotografie. Im Wettbewerb Umbruch setzte sie sich mit ihrer Bildserie „Fremd bin ich eingezogen“ durch. In der Bildserie fotografierte sie männliche Flüchtlinge aus Afrika in der alpinen Landschaft Österreichs (hauptsächlich Salzkammergut). Den Fotografien gehen jeweils intensive Gespräche mit den Geflüchteten voran, in denen das Leben und die Umstände der Flucht thematisiert werden.
Ekaterina Sevrouk
Ekaterina Sevoruk
Ekaterina Sevoruk
Ekaterina Sevoruk
Sabrina Radeck
Sabrina Radeck
Sabrina Radeck
Sabrina Radeck
Sabrina Radeck
Sophie Seydel
Sophie Seydel studiert an der Neuen Schule für Fotografie. Ihre Bildserie „Ende Gelände – Hambi bleibt“ thematisiert den Umbruch in der Gesellschaft gegenüber Klimawandel und Klimagerechtigkeit. Die dokumentarische Arbeit zeigt die Räumung des Hambacher Forstes durch die Polizei und die stattgefundenen Massenproteste vor Ort. Dabei setzt Sophie Seydel den Schwerpunkt auf die Anonymität von den aufeinandertreffenden Lagern.
Sophie Seydel
Sophie Seydel
Sophie Seydel
Sophie Seydel