Vom Baum bis in die Flasche

Wie wird Apfelsaft hergestellt?

 

Wie werden Äpfel aus dem Obstgarten zu frisch gepresstem Apfelsaft?

Jetzt, am Ende des Sommers, weichen die grünen Blätter der Bäume einem bunten Mix aus Gelb und Orange. Der Herbst beginnt und die Apfelbäume tragen viele reife Früchte. Es ist Erntezeit auf unseren Streuobstwiesen in Seehaus am „ Größe Lankesee““ (Großer See). Aber was passiert nach der Ernte? In der erlebnisorientierten Mitmachaktion „Vom Baum in die Flasche“ der DKB-STIFTUNG konnten Schüler der vierten Klasse der Libertas-Schule im Landkreis Löwenberg genau erfahren, wie das geht. Neben der Vermittlung von verwandtem Wissen rund um das Thema traditioneller Bio-Obstbau sowie der Verarbeitung und Entsaftung am Beispiel des Apfels wurden auch Fragen zur handwerklichen Arbeit zu Großelternzeiten gestellt. Die Kinder konnten alle Schritte des Entsaftens selbst ausprobieren.

 

Vom Sammeln und Pflücken der Äpfel über das Zerkleinern und Pressen bis hin zum Verkosten des frisch gepressten Saftes. Die Kinder bekommen einen Einblick einen Einblick in die ganze Arbeit eines Obstbauern im Laufe eines Jahres mit dem Apfelbaum und wie der Apfel durch die Blüte zur Reife gelangt. Rainer Gödde vom Obstgut Eden hatte seinen Entsafter mitgebracht, um den Kindern die Funktionsweise zu zeigen. Die Äpfel wurden der Mühle zugeführt, die die Schüler abwechselnd von Hand bedienten. Es war eine ziemlich anstrengende Arbeit, wie sie schnell merkten. Die zerdrückten Äpfel wurden dann in eine Presse gegossen, die ebenfalls mit Muskelkraft betrieben werden musste. Und dann tropfte endlich der erste frische Apfelsaft heraus. Endlich durften die Kinder ihre Tassen unter den Ausguss halten, um den frisch geernteten Saft zu kosten.

 

 

 

 

 

 

 

2018

Vom Baum bis in die Flasche

Wirkungsfeld: 

Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

Ansprechpartner*in: 

Anne Kienappel-Golla

bildung@dkb-stiftung.de

033094 700 – 214

 

Wirkungsziel 1: 

Individuelle Verständnis- und Gestaltungshorizonte eröffnen

 

Wirkungsziel 2: 

Kindern positive Impulse für ihren Ernährungsalltag geben

 

Wirkungsziel 3: 

Kognitive, soziale und feinmotorische Lernmöglichkeiten im Umgang mit Nahrungsmitteln schaffen