Wirkungsmessung

für wirkungsorientierte Projektarbeit und Projektsteuerung

Wirkungsmessung

für wirkungsorientierte Projektarbeit und Projektsteuerung

Warum wir vom „Ergebnis her denken“ und wie wir Wirkung messen.

Wirkungen sind Veränderungen …

… in der Gesellschaft, …
… bei Zielgruppen oder deren Lebensumfeld, …
… die auf einem tatsächlichen Ereignis beruhen.

Die Wirkungslogik

Unsere Basis für eine wirkungsorientierte Projektarbeit und Projektsteuerung

Die Wirkungslogik motiviert uns, das Projekt bereits von Beginn an von der gesellschaftlichen Vision (Impact) aus zu denken.

 

Von der Vision leiten wir die Wirkungen auf Zielgruppenebene (Outcomes) ab und legen Wirkungsziele fest. Ausgerichtet an den geplanten Wirkungen und Wirkungszielen entwickeln und steuern wir unsere Projektaktivitäten (Outputs) und die einzusetzenden Ressourcen (Inputs).

Quelle: Wirkungstreppe nach Phineo

Als DKB Stiftung arbeiten wir langfristig daran gesellschaftliche Teilhabe auf dem Land auszubauen und mit den Akteuren neue Wege zu gehen. Unsere Projekte zahlen mit den geleisteten Outcomes (Wirkungstreppe Stufen 4 – 6) auf diese Vision ein.

Wie wir Wirkung messen

In unseren Wirkungsanalysen orientieren wir uns an der iooi-Methode (Input – Output – Outcome – Impact), bei der Ressourcen in Leistungen münden und dabei Veränderungen in der Zielgruppe und in der Gesellschaft bewirken.

 

Wir erheben je nach Umfang, Art und Dauer unserer Projekte sowohl quantitative als auch qualitative Daten, um die Wirkung unserer Aktivitäten zu messen und anzupassen.

Qualitative Daten

  • Teilstandardisierte/ offene Interviews
  • Beobachtungen
  • Dokumentenanalyse

 

Quantitative Daten

  • Zählungen
  • Messungen / Tests
  • Interviews
  • strukturierte Beobachtungen

Und so sieht die Theorie in der Praxis aus:

Jugendliche entwickeln im Projekt Chancenland Ideen für ein leerstehendes Haus

Die Zukunftsfähigkeit und die Entwicklung des ländlichen Raumes sind viel diskutierte Themen. Mit unserem Projekt Chancenland wollten wir ganz praktisch herausfinden, wie Jugendliche Interesse für ihre Region entwickeln und die Zukunft ihrer Heimat selbst in die Hände nehmen.

Unsere Vision:

Jugendliche gestalten ihre Region aktiv mit und setzen mit ihren Ideen Veränderungs- und Neuerungsimpulse im ländlichen Raum in Gang.

 

In der DKB STIFTUNG glauben wir an das enorme Potenzial des ländlichen Raumes als Motor gesellschaftlicher Entwicklung. Entwicklung geht von den Menschen aus. Wir wollen daher möglichst vielen Menschen gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und sie zu Gestalter*innen machen. Gemeinsam mit ihnen wollen wir Ideen und Modelle für ihre eigene Zukunft entwickeln – als skalierbares Vorbild für andere Gemeinschaften.

 

Der ländliche Raum ist für uns ein Chancenland und ein Ort, an dem wir erproben, wie wir Zukunft und Gemeinschaft gestalten können.

Das haben wir umgesetzt

Gemeinsam Schüler*innen der Klasse 9a der Exin-Oberschule Zehdenick aus der Region Oberhavel in Brandenburg und mehreren Kooperationspartnern aus dem Architektur- und Medienbereich haben wir uns gefragt:

 

Wie muss der ländliche Raum aussehen, damit er für junge Menschen zwischen 14 bis 16 Jahren interessant ist?

 

Zusammen mit unseren Kooperationspartner*innen entwickelten wir zwei Projektwochen – die Architekturprojektwoche Die Stadtentdecker x Chancenland im August 2020 und die Medienprojektwoche Chancenland goes Media im Oktober 2020. Architekt*innen, Medienpädagog*innen, Lehrkräfte und engagierte Kommunalpolitiker*innen begleiteten beide Wochen. Basis für diese Zukunftsexpedition bildete das Feste Haus Badingen. Das ehemalige Schloss aus dem 13. Jahrhundert bot mit seinen 29 Räumen und dem großen Außenbereich viel Platz zum Experimentieren und Realisieren der verschiedensten Ideen.

 

 

Die Ergebnisse

 

Jugendliche wollen die Zukunft ihrer Region in die Hand nehmen und sie wollen mit Entscheidungsträger*innen darüber sprechen. Ideen dazu haben sie viele …

… und sie haben während des Projektes gelernt:

  • anderen diese Ideen mit Worten, Bildern, Modellen und Präsentationen verständlich zu machen

 

  • sich mit künstlerisch-kreativen Methoden Themen zu erschließen und die eigene Stadt mit ihren Ortsteilen als veränderbar wahrzunehmen

 

Dies ist der erste wichtige Schritt, um klare Vorstellungen und Erwartungen für die eigene Zukunft zu entwickeln.

 

Damit sie ihre Ideen auch verwirklichen können, haben sie auch gelernt Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Aus unserer Sicht ist das die beste Möglichkeit, die eigene Selbstwirksamkeit zu spüren und Kompetenzen gegenüber Entscheidungsträger*innen einzusetzen.

 

Als Stiftung haben wir jungen Erwachsenen eine Plattform zur Mitgestaltung außerhalb kommunalpolitischer Strukturen gegeben und so ihre Mitwirkungsteilhabe auf non-formaler Ebene gestärkt. Innerhalb eines geschützten Rahmens formulierten sie ihre Meinungen und Ideen und lernten dabei ihre Kompetenzen kennen. Alle Informationen zum Projekt „Chancenland“ und den ausführlichen Bericht zur Wirkung gibt es hier:

Zum Projekt „Chancenland“  Zum Wirkungsbericht „Chancenland“